Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Kremmen Neues Gemeindehaus steht auf der Wunschliste
Lokales Oberhavel Kremmen Neues Gemeindehaus steht auf der Wunschliste
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:03 08.01.2019
An der Ecke Griebener Weg/Schwarzer Weg in Sommerfeld gibt es eine freie Fläche. Dort wäre Platz für ein Gemeindehaus. Quelle: Robert Tiesler
Sommerfeld

Die Sommerfelder wünschen sich ein eigenes Dorfgemeinschaftshaus. Darum ging es am Montagabend im Ortsbeirat. „Da, wo wir jetzt sind, das ist ja mehr eine aufpeppte Baracke“, sagte Ortsvorsteher Jürgen Kurth (UWG/LGU) am Dienstag. Er spricht vom Gemeinderaum, der sich auf dem Hinterhof der alten Schule befindet und noch zum alten „Ostbestand“ zählt. Dort kommt auch der Sommerfelder Seniorentreff zusammen. „Selbst Hohenbruch hat ein eigenes Gemeindehaus“, sagt Jürgen Kurth. „Daran haben wir uns orientiert.“

Im Kremmener Haushalt sind zunächst 5000 Euro vorgesehen – für erste Planungsarbeiten. Zunächst gehe es aber vor allem darum, einen geeigneten Standort für ein Gemeindehaus in Sommerfeld zu finden. Eine Fläche an der Wesering, nahe des „Storchenblicks“ komme aber nicht in Frage, weil es zu wenig Platz biete, wie der Ortsvorsteher am Dienstag sagte. Möglich sei aber auch die Fläche hinter dem Gemeinderaum – der ehemalige Schulgarten. Ebenfalls im Rennen ist das Gelände an der Ecke Griebener Weg/Schwarzer Weg. „Das gehört der Klinik“, so Jürgen Kurth. Es bestünde die Möglichkeit, dass es abgekauft werden könne.

Bei Versammlungen kann es im alten Gemeinderaum schon mal eng werden. Quelle: Robert Tiesler

Im Zusammenhang mit dem Gemeindehaus steht auch der mögliche „Dorv“-Laden, der in Sommerfeld auch weiterhin zur Debatte steht. Umstritten sei laut Jürgen Kurth jedoch, ob der Laden nur eine Erweiterungsoption im Plan sei oder er von vornherein mitgeplant werde. Allerdings würde man damit unterschiedliche Fördertöpfe anzapfen müssen. „Deshalb bin ich eher für die optionale Erweiterbarkeit.“

Momentan ist von 200 Quadratmetern die Rede. „Wir brauchen eine Teeküche, einen Vorbereitungs- und Vorratsraum, Toiletten und ein kleines Büro. 60 bis 100 Leuten sollten bei Veranstaltungen reinpassen.

Baubeginn 2021?

Baubeginn könnte vielleicht 2021 sein. „Das wäre realistisch“, sagte Jürgen Kurth. Auch Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) hält die Idee vom Sommerfelder Gemeindehaus keineswegs für eine Utopie. „Das ist längst überfällig für Sommerfeld. Es gibt dort ein reges Vereinsleben und nirgendwo eine Unterkunft.“ Der jetzige Gemeinderaum sei zu klein.

Dass es in Kremmen derzeit viele Projekte gebe, die angegangen werden müssten, weiß man auch im Ortsteil Sommerfeld. Da müsse man sehen, wie das alles hinzukriegen sei. „Die neue Stadtverordnetenversammlung muss dann entscheiden, wie die Brötchen verteilt werden“, sagte Sommerfelds Ortsvorsteher.

Von Robert Tiesler

Die Prioritätenliste der Wegesanierung 2019 in Sommerfeld stand am Montagabend auf der Tagesordnung des Ortsbeirates. Dort sind drei Wege benannt worden, um sie sich in diesem Jahr gekümmert werden soll.

11.01.2019

Das Gelände der Sommerfelder Sana-Kliniken hat nicht nur Krankenhaus-Charakter. Es bietet sich auch zu einem Spaziergang an, denn die denkmalgeschützten Häuser – erbaut 1912 bis 1914 – erinnern an ein Dorf in den Alpen. In der Reihe „Mein Tipp“.

11.01.2019

Noch immer können es die Zehdenicker Fußballer nicht fassen, was da am Sonnabend mit ihrem Mitspieler passiert ist. Er brach plötzlich zusammen, musste reanimiert werden – und liegt seitdem im Koma. Jetzt fordert Mitspieler Stefan Elor einen Ersthelfer für jede Mannschaft.

07.01.2019