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Kremmen CDU will stärkste Kraft in Oberhavel werden
Lokales Oberhavel Kremmen CDU will stärkste Kraft in Oberhavel werden
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19:19 11.01.2019
Seite an Seite in Kremmen: Oberhavels CDU-Chef Frank Bommert (l.) und der CDU-Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler. Quelle: Robert Tiesler
Kremmen

„Wir wollen stärkste politische Kraft in Oberhavel werden“, rief Frank Bommert am Freitagabend beim Neujahrsempfang der CDU-Oberhavel den versammelten Christdemokraten zu und schwor sie damit im Superwahljahr 2019 auf die bevorstehenden Aufgaben ein. Der CDU-Kreisvorsitzende sieht seine Partei dafür gut aufgestellt.

Zusammen mit der SPD eine Menge erreicht

Man habe sich, so Frank Bommert, auf Kreisebene in der Koalition mit der SPD zusammengerauft und eine ganze Menge auf den Weg gebracht. Als Beispiele nannte der das Biotechnologiezentrum in Hennigsdorf und die Übernahme von Landesstraßen in Kreisträgerschaft. Letzteres sei vor allem ein deutlicher Fingerzeig an den Norden Oberhavels, dass die Politik den Norden nicht von der infrastrukturellen Entwicklung abkoppeln werde. Der strukturschwache Norden werde auch weiterhin unterstützt und gefördert.

Doppelhaushalt gibt Planungssicherheit

Gut sei es, so unterstrich Frank Bommert, dass der Kreis den Doppelhaushalt 2019/2020 beschlossen haben. Damit sei auch über die Phase der Wahl eines neuen Kreistages hinaus gewährleistet, dass die Kreisverwaltung Planungs- und Arbeitssicherheit habe.

Drei eigene Bürgermeisterkandidaten

Mit Blick auf das angebrochene Wahljahr brachte der CDU-Kreischef seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die Christdemokraten in den Kommunen, die neue Bürgermeister zu wählen haben, drei aussichtsreiche Kandidaten an den Start bringen. Das sind Olaf Bechert in Fürstenberg, Mario Müller im Mühlenbecker Land und Olaf Peter in Gransee.

Auf Bundesebene wieder zusammenrücken

Auf Bundesebene, so Frank Bommert, habe es zuletzt einschneidende Veränderungen geben. Angela Merkel gebe nach 18 Jahren den Vorsitz der CDU ab. Beim Kampf um die Nachfolge sei es zuweilen recht turbulent zugegangen. Nun, nach der knappen Entscheidung zugunsten von Annegret Kramp-Karrenbauer gelte es, dass alle wieder zusammenrücken und vor allem zusammenhalten.

Für Dieselskandal nicht das Gewerbe bluten lassen

Als ein Mann der Wirtschaft nutzte Frank Bommert am Freitagabend die Gelegenheit, im Zusammenhang mit dem Dieselskandal die Politik in die Pflicht zu nehmen. Es könne nicht sein, so der CDU-Kreischef und Landtagsabgeordnete, dass die Gewerbetreibenden und der kleine Mann auf der Straße ausbaden müssen, was führende Autobauer verzapft haben.

Von Bert Wittke

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