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Kremmen Oberes Rhinluch: Kritik an möglichen Standorten für Solarparks
Lokales Oberhavel Kremmen Oberes Rhinluch: Kritik an möglichen Standorten für Solarparks
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16:53 14.05.2019
Solarpark (Symbolbild) Quelle: Peter Geisler
Kremmen

Die Mitglieder des Kremmener Landschaftsfördervereins Oberes Rhinluch lehnen die geplanten Photovoltaik-Anlagen in der Region ab. Hintergrund sind die zunehmenden Anfragen von möglichen Investoren, entlang von Bahnstrecken oder Autobahnen solche Anlagen errichten zu können. In Kremmen geht es konkret um eine Fläche an der A 24 nahe Flatow und an der Bahnstrecke bei Sommerfeld.

Wie der Vorsitzende Sebastian Partzsch sagt, sei das Problem aus Naturschutzsicht: „Die Projektflächen befinden sich entweder direkt in dem seit 2004 nach EU-Recht gesicherten Vogelschutzgebiet Rhin-Havelluch oder in dessen unmittelbarer Umgebung.“ Photovoltaik-Freiflächenanlagen und Windkraftanlagen im Vogelschutzgebiet lehne der Landschaftsförderverein generell ab. „Wir sehen durch die Realisierung solcher Bauvorhaben die Erhaltungsziele des Schutzgebietes in Gefahr“, sagt Sebastian Partzsch. „Durch die Errichtung der Anlagen wird wertvoller Lebens-, Nahrungs- und Rückzugsraum für Tiere zerstört und der Landwirtschaft Fläche entzogen.“

Es sei ein falsches Signal, diese Schutzgebiete zu verkleinern, um dem Druck auswärtiger Investoren nachzugeben. Es werde angeregt, dass sich Verwaltung und Stadtverordnete mit der vom Kremmener Umweltbeirat vorgeschlagenen gesamtstädtischen Untersuchung zu geeigneten Standorten von derartigen Anlagen befassen.

Der „Solarpark an der A 24“ ist am Donnerstag ab 19 Uhr auch Thema im Stadtparlament.

Von MAZonline

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