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Kremmen Erntefest mit Lasershow und buntem Programm
Lokales Oberhavel Kremmen Erntefest mit Lasershow und buntem Programm
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00:26 08.06.2019
Freuen sich auf das Erntefest 2019 in Kremmen: Bürgermeister Sebastian Busse, Dirk Jöhling, Oberkrämers Bürgermeister Peter Leys, Kerstin Rosen und Andrea Busse (v. l.).  Quelle: Jeannette Hix
Kremmen

Ein warmer Geldregen soll das Erntefest in Kremmen noch größer und schöner machen. Neben den 20.000 Euro von der Stadt Kremmen kommen diesmal noch 25.300 Euro dazu.

Das Geld steuert der FördervereinRegionalpark Krämer Forst“ bei. 23.000 Euro davon hat er aus dem gemeinsam vom Land Brandenburg und der Stadt Berlin aufgelegten Fördertopf. Der ist mit insgesamt 250.000 Euro für die neun Regionalparks gefüllt. Das Geld wird von der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung verteilt. Weitere 2.300 Euro will der FördervereinRegionalpark Krämer Forst“ aus Eigenmitteln für das Erntefest investieren. Die zehn Prozent Eigenanteil in Höhe von 2300 Euro sind die Bedingung, überhaupt die Förderung zu bekommen.

„Wir haben lange überlegt, wie und wo wir das Geld sinnvoll investieren wollen“, sagt Dirk Jöhling, 1. Vorsitzender vom FördervereinRegionalpark Krämer Forst“. „Zuerst wollten wir das Geld in das legendäre Krämerwaldfest mit einbringen. Doch das hätten wir bis April nicht geschafft. Da kam uns die Idee mit dem Erntefest. Da haben wir auch gleichzeitig eine super Location.“

Das Erntefest – gleichzeitig Regionalparkfest – soll vom 31. August bis 1. September wie üblich im Kremmener Scheunenviertel starten, aber dank des Geldregens deutlich größer und schöner werden.

Kremmen und Oberkrämer wachsen touristisch immer mehr zusammen

Fest-Organisatorin Andrea Busse vom Tourismusinformationspunkt im Kremmener Scheunenviertel: „Mit den fast doppelt so hohen Mitteln wollen wir unseren Besuchern deutlich mehr Programmpunkte bieten.“

So ist am Freitagabend, 31. August, wieder ein großer Fackelumzug durch Kremmen geplant. „Er startet an der Kita Rhinstrolche und endet an der Kirche. Er wird von der Feuerwehr begleitet“, sagt Andrea Busse.

Zwei Fanfarenzüge könnten beim Ernteumzug dabei sein

Sonnabend ab 13 Uhr startet der Ernteumzug im Scheunenviertel und zieht durch die Altstadt Kremmen. „Vielleicht gibt es statt bisher nur einem Fanfarenzug gleich zwei“, sagt Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse (CDU). In dem bunten Ernteumzug sollen auch deutlich mehr Kutschen und Traktoren mitfahren. Und die neue Erntekönigin, die am 16. Juni um 15 Uhr auf dem Spargelhof Kremmen gekürt wird, soll den Besuchern wieder aus der Landauer Kutsche zuwinken.

Lichtshow mit vier Lasern und viel Nebel ist geplant

Sonnabendabend ab 22 Uhr ist dann im Scheunenviertel statt eines Feuerwerks eine große Lichtshow mit vier Lasern und viel Nebel angesagt. „Wegen der Brandgefahr war ja schon letztes Jahr das Feuerwerk verboten“, sagt Andrea Busse. Mit der Lichtshow wolle man den Besuchern Neues bieten. Davor will die Rock-Pop-Band „Antiheld“ aus Stuttgart für Stimmung sorgen.

Den Antrag auf die Fördermittel hatten Dirk Jöhling und Regionalmanagerin Kerstin Rosen Anfang des Jahres gestellt. „Vor einer Woche kam die Zusage, dass wir die Förderung bekommen“, sagt Kerstin Rosen. Jetzt gehe es in die aktive Planung. Und Oberkrämers Bürgermeister Peter Leys, der mit seiner Gemeinde ebenfalls Mitglied im Regionalpark ist, ergänzt: „Kremmen und Oberkrämer sehen sich touristisch schon lange als eine Region.“

Von Jeannette Hix

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