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Kremmen Ohne Fördermittel geht auch 2020 nur wenig
Lokales Oberhavel Kremmen Ohne Fördermittel geht auch 2020 nur wenig
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17:44 28.11.2019
Blick in den Haushalt 2020: Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse (l.) mit Kämmerer André Bröker. Quelle: Robert Tiesler
Kremmen

Ohne Fördermittel geht in Kremmen auch 2020 nur wenig. Eventuell muss zudem im kommenden Jahr ein Kredit aufgenommen werden. Das teilte Kämmerer André in einem Gespräch mit der MAZ mit.

Der Haushalt der Stadt Kremmen wird 2020 ein Gesamtvolumen von etwa 17,6 Millionen Euro aufweisen – das ist mehr als in den Vorjahren. Davon sind 3,23 Millionen Euro für Investitionen eingeplant, „unterfüttert mit Fördermitteln“, so André Bröker, und Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) ergänzt: „Davon ist Kremmen einfach abhängig.“ Zwar konnten in diesem Jahr die Kita-Erweiterung in Staffelde und der neue Unterrichtsraum in Beetz ohne Fördergelder gestemmt werden, „aber alle weiteren Dinge, die folgen, sind nur mit Fördermitteln möglich“, so Busse weiter. Immerhin sei der Haushalt aber in der Planung ausgeglichen.

Eventuell Kredit für den Kita-Anbau

So wird der Anbau für die Kremmener Kita voraussichtlich 1,5 Millionen Euro kosten. In der Verwaltung wird noch auf den Fördermittelbescheid gewartet, es geht da um etwa 1,2 Millionen Euro. „Ich bin da eigentlich guter Dinge", sagt der Bürgermeister. „Wir erfüllen alle Kriterien.“ Falls es jedoch keine Fördermittel dafür gibt, dann käme die Kreditaufnahme ins Spiel. „Den Kredit planen wir nur ein, wenn die Fördermittel nicht kommen“, sagt André Bröker.

Für die Digitalisierung der drei Schulen in Kremmen und Beetz sollen innerhalb der nächsten Jahre 300 000 Euro ausgegeben werden. Der Ausbau des Gehweges in der Straße der Einheit in Kremmen schlägt mit 260 000 Euro zu Buche. der Bau eines Geh- und Radweges an der Flatower Straße in Staffelde kostet 60 000 Euro. Die Erneuerung der Beleuchtung von drei Straßenzügen in Hohenbruch und des Luchweges und in der Mühlenstraße in Kremmen wird etwa 100 000 Euro kosten. Auf dem Friedhof in Ludwigsaue soll ein Stromzähler gesetzt werden. Auf dem Kremmener Friedhof soll der Weg zwischen Kapelle und Parkplatz für 142 000 Euro ertüchtigt werden – auch mit Fördermitteln. Eine weitere Investition ist ein neues Einleit-Bauwerk am Luchweg in Kremmen, was bislang immer wieder verschoben worden ist. „Das ist für die Entwässerung der Altstadt“, erklärt Sebastian Busse.

Brandschutz in den Schulen

In der Goethe-Grund- und Oberschule in Kremmen muss zudem der Brandschutz erneuert werden. Dafür sollen in den kommenden drei Jahren insgesamt 100 000 Euro ausgegeben werden. Durch neue Richtlinien müssen Notlicht- und Brandmeldeanlage erneuert werden, auch einige Türen sind von einem Austausch betroffen. Auch die Aufstellung eines Container-Ausbaus steht auf dem Programm.

Für die Sanierung der alten Turnhalle auf dem Kremmener Schulgelände sollen bald die Untersuchungsergebnisse für die Bausubstanz vorliegen. Auch dort könnte dann konkret geplant werden. Zudem sollen 2020 etwa 175 000 Euro für die Ertüchtigungen von stadteigenen Wohnungen ausgegeben werden.

Abstimmung am 12. Dezember

Im kommenden Jahr rechnet die Stadtverwaltung mit Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 1,8 Millionen Euro. Um diese Zahl zu steigern, ist eine Erweiterung des Gewerbegebietes in Orion geplant.

Am 12. Dezember entscheiden die Stadtverordneten über den Kremmener Haushaltsplan für 2020.

Von Robert Tiesler

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