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Kremmen Pächter vom Wald- und Seegut erhebt nun Eintrittsgelder
Lokales Oberhavel Kremmen Pächter vom Wald- und Seegut erhebt nun Eintrittsgelder
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12:40 10.07.2019
Das Wald- und Seegut Kremmen. Quelle: Robert Tiesler
Kremmen

Wer im Kremmener Wald- und Seegut in Zukunft auf die Badewiese möchte, muss dafür nun Eintritt zahlen. Das gab der Betreiber auf einer Informationstafel bekannt, wie im Facebook-Forum „Wir in Kremmen“ verbreitet worden ist.

Erwachsene zahlen nun 2 Euro Eintritt, Kinder ab sechs Jahren zahlen einen Euro. Am Wochenende soll am Eingang jemand sitzen, um zu kassieren, in der Woche mache das das Personal vor Ort, wie Pächter Robert Baumgart am Mittwoch der MAZ sagte.

„Überall, wo Sie hingehen, ist es kostenpflichtig“, so Robert Baumgart weiter. „Dass wir bisher keinen Eintritt genommen haben, war eine große Ausnahme“, sagte er. Baumgart betreibt die in Lindow ansässige Firma Eisvogel-Touren GmbH und ist seit 2018 Pächter des Seebistros im Wald- und Seegut Kremmen an der Seelodge. Es ist seine zweite Saison in Kremmen.

Bei der Badewiese am Kremmener See handele es sich um ein Privatgrundstück, es gehört nicht der Stadt Kremmen. „Bisher hatte der Eigentümer darauf verzichtet, einen Eintritt zu nehmen.“ Allerdings sei nun investiert worden, „und wir haben auch laufende Unterhaltskosten.“ Die Toiletten müssen gereinigt werden. „Jeder Toilettengang kostet Geld“, so der Lindower Unternehmer weiter. Auch die Zigarettenkippen auf der Badewiese müssten entfernt werden, ebenso weiterer Müll, der von Gästen hinterlassen werde. „Die Leute bringen auch Essen und Trinken mit, sie lassen Müll da.“ Der müsse entsorgt werden, und das koste Geld.

„Wir wollen den Besuch der Öffentlichkeit ja ermöglichen, aber wir machen das ja nicht als Hobby. Die Einnahmen müssen größer sein als die Ausgaben.“ Es handele sich um ein gutgepflegtes Objekt, das müsse am Ende kostenneutral sein.

In der Saison 2018 habe man noch geschaut, ob die Kosten quersubventioniert werden könnten, „aber es ging nicht“, sagte Robert Baumgart. „Und wir wollen die Leute ja nicht auspressen, aber es muss alles wirtschaftlich sein.“

Die Badestelle ist in der Regel zwischen 10 und 20 Uhr geöffnet. Auch das sei eine noch neue Regelung. „Wir haben in die Steganlage investiert“, sagte der Lindower Pächter. Entsprechend kommen Boote und Leute, die dort übernachten. „Da mus dann auch mal Ruhe sein im Objekt, und 20 Uhr ist eine akzeptable Zeit.“

Am 28. Juli findet im Wald- und Seegut zum zweiten Mal das Neptunfest statt. Es beginnt um 14 Uhr und wird vom Ortsbeirat organisiert.

Von Robert Tiesler

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