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Kremmen Mann flüchtet, rast bei Kremmen in Polizeifahrzeug und greift zur Waffe
Lokales Oberhavel Kremmen Mann flüchtet, rast bei Kremmen in Polizeifahrzeug und greift zur Waffe
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17:22 22.07.2019
Eine rasante Verfolgungsjagd lieferte sich am Montagmorgen ein Pkw-Fahrer mit der Polizei von der A111 bis auf die A24. (Symbolbild) Quelle: Daniel Bockwo/picture alliance
Kremmen

Eine spektakuläre Verfolgungsjagd ereignete sich am Montagmorgen (22. Juli) im Bereich der A111 sowie anschließend über die A10 bis auf die A24. Zunächst hatten Beamte der Polizei Berlin am Morgen einen Pkw auf der A111 einer Verkehrskontrolle unterziehen wollen. Dessen Fahrer reagierte jedoch nicht auf die Anhaltezeichen der Beamten und warf zudem während seiner Flucht offenbar mehrere Pakete aus dem Fenster. Außerdem bemerkten die Beamten einen schusswaffenähnlichen Gegenstand in der Hand des Mannes.

Polizeibeamte der Polizeidirektion Nord wurden zu dem Einsatz der Berliner Beamten hinzugezogen. In dessen Folge kam es auf der A24 zwischen den Anschlussstellen Kremmen und Fehrbellin in Fahrtrichtung Hamburg schließlich zu einem Verkehrsunfall, als der flüchtige Fahrer auf einen vor ihm fahrenden Streifenwagen der Autobahnpolizei auffuhr und beide Fahrzeuge neben der Fahrbahn zum Stillstand kamen.

Flüchtiger griff zu Waffe

Als die Beamten sich zu dem Wagen begaben, sahen sie, wie der Mann auf der Beifahrerseite nach einer Waffe griff. Durch den Einsatz von Reizgas und einfacher körperlicher Gewalt konnte die Polizei die Anwendung der Waffe durch den Mann unterbinden. Er wurde vorläufig festgenommen, wobei er Widerstand leistete. Aufgrund seiner bei der Kollision erlittenen Verletzungen wurde er schließlich unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus gebracht. Ein Polizeibeamter der Polizeidirektion Nord wurde bei dem Unfall ebenfalls verletzt, auch er musste zunächst in ein Krankenhaus zur medizinischen Versorgung gebracht werden.

Die Schusswaffe des geflüchteten Mannes samt Munition wurde sichergestellt. Beide am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Zusammenprall nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Die A24 musste in Folge des Einsatzes und des Unfalls in Fahrtrichtung Hamburg für mehrere Stunden gesperrt werden. Mit einer umfangreichen Suchaktion durchkämmten Beamte zudem die entsprechenden Bereiche nach den Paketen, derer sich der Mann zuvor während der Fahrt entledigt hatte.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Neuruppin dauern an.

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Von MAZonline

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