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Kremmen Schleppjagd startet am Sonnabend: Zuschauer willkommen!
Lokales Oberhavel Kremmen Schleppjagd startet am Sonnabend: Zuschauer willkommen!
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18:32 29.10.2019
Bereiten die Schleppjagd in Staffelde vor: Paul von Schulzendorff (r.) und Malte Voigts an einem Hindernis. Quelle: Robert Tiesler
Staffelde

Reiter aus der Region und aus Norddeutschland treffen sich am kommenden Sonnabend, 2. November, zur Schleppjagd. Die funktioniert so: Einer Hundemeute wird eine Fährte gelegt, der sie folgen müssen. Den Hunden hinterher kommen dann die Reiterstaffeln. Die wiederum haben auf ihrer Strecke diverse Hindernisse zu überwinden. Die Strecke führt durch Staffelde und Flatow.

Start ist um 12 Uhr am Staffelder Triftweg, hinter dem Rhinland-Reitpark. Geritten wird über Staffelder und Flatower Gemarkung, über Feld und Flur. Bislang haben sich etwa 45 Reiter angemeldet, sagte Paul von Schulzendorff, einer der Jagdherren, am Dienstag. Ab 11 Uhr treffen die Teilnehmer der Jagd in Staffelde ein – ebenso wie die Gäste und Zuschauer. Um 11.45 Uhr beginnt das Stelldichein der Reiter auf ihren Pferden, um 12 Uhr ist Abritt.

Wie in den vergangenen Jahren haben Interessierte die Möglichkeit, die Jagd unterwegs zu verfolgen. Trecker mit Anhängern und Kremser begleiten die Tour. „Um 11.45 Uhr sollten alle interessierten Zuschauer auf den Anhängern und Kremsern sein“, sagte Malte Voigts, der ebenfalls zu den Organisatoren der Veranstaltung gehört. Eine Anmeldung dafür ist nicht notwendig. „Ist das Wetter gut, sind wir auf 200 Zuschauer eingestellt“, so Malte Voigts weiter. In diesen Tagen ist schon die Strecke präpariert worden.

Eines der Hindernisse am Sonnabend. Quelle: Robert Tiesler

Im vergangenen Jahr überschatteten zwei Unfälle die Veranstaltung. „Mit dem Risiko muss umgegangen werden“, so Malte Voigts. „es handelt sich dabei um keinen ungefährlichen Sport.“ Aber es würden Vorkehrungen getroffen, das Risiko so minimal wie möglich zu halten. „Wir schauen, dass das Gelände möglichst wenige Möglichkeiten für Unfälle bietet.“ Zudem seien angemeldete Ärzte dabei, auch einen Jagdarzt habe man verpflichtet. Im Notfall seien Helfer in sehr kurzer Zeit vor Ort – so sei das auch im vergangenen Jahr gewesen. „Wir appellieren auch immer an die Teilnehmer, dass es hier nicht um einen Turniersieg gehe, sondern auf disziplinierte Weise um einen historischen Ausritt.“ Jeder habe die Möglichkeit, sich einer Gruppe anzuschließen, die beispielsweise die Hindernisse auslasse.

Die Jagd dauert etwa drei Stunden. Danach, gegen 15.30 Uhr beginnt der gemütliche Teil. In der Spargelscheune im Scheunenviertel in Kremmen findet das Gänseessen statt. Dort können auch Nicht-Teilnehmer hinkommen. „Dort gibt es auch immer die Jagdkritik“, so Malte Voigts. „Da werden dann vielleicht auch mal Dinge erzählt, die die Organisatoren nicht ganz so gerne hören.“ Auch Hornbläser werden dabei sein.

Von Robert Tiesler

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