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Kremmen Simone Bahr und Wolfgang Engel: Ein Duo für den Seniorenbeirat
Lokales Oberhavel Kremmen Simone Bahr und Wolfgang Engel: Ein Duo für den Seniorenbeirat
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19:16 11.02.2020
Simone Bahr und Wolfgang Engel leiten den Seniorenbeirat in Kremmen gemeinsam. Quelle: Enrico Kugler
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Kremmen

An der Spitze des Kremmener Seniorenbeirates hat es einen Wechsel gegeben. Gerhard Mittelstädt hat sich vom Posten des Vorsitzenden zurückgezogen. An seine Stelle rücken gleich zwei Personen, die sich den Vorsitz ab sofort teilen: Simone Bahr leitet das Haus der Pro-Seniorenpflege an der Berliner Chaussee in Kremmen, und Wolfgang Engel wohnt in Hohenbruch. Die neuen Beisitzerinnen sind Margareta Ganschow und Hannelore Glanzer.

Der Seniorenbeirat hat sich ganz bewusst dazu entschieden, mit zwei Vorsitzenden zu arbeiten. „Damit die Last auf mehreren Schultern gleich verteilt ist“, sagt Wolfgang Engel.

Gerhard Mittelstädt war acht Jahre lang Vorsitzender des Beirates. „Ich wollte eigentlich schon mit den Kommunalwahlen alle Ämter niederlegen, es haben sich da aber nicht vier Menschen für den Vorstand gefunden. Deshalb habe ich erst mal weiter gemacht.“ Aber er suche aktiv nach Nachfolgern. „Wenn jemand das Amt niederlegt, dann guckt man ja, wer das übernehmen könnte. Ich konnte mir beide dafür sehr gut vorstellen.“ Für den Wechsel ist auch die Satzung geändert worden. Einerseits weil darin zwei gleichrangige Vorsitzende nicht vorgesehen waren, andererseits weil das Mindestalter bislang bei 55 Jahren lag. Simone Bahr ist 53, aber schon seit drei Jahren beratend im Beirat tätig gewesen. „Ich habe viel mit Leuten zu tun“, erzählt sie. Über die Pro-Seniorenpflege sei die Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat entstanden. „Er hat viel geleistet.“ Sie zählt die Veränderung der Gehwege in der Altstadt auf, das Fahrsicherheitstraining, die Feste. „Das soll ja nicht einschlafen“, und Wolfgang Engel ergänzt: „Das muss weitergehen.“

Gerhard Mittelstädt hat seinen Posten aufgegeben. Quelle: Enrico Kugler

Mit seinen 70 Jahren fühle er sich frisch, so der Hohenbrucher. Er hofft, dass sich in Zukunft noch mehr Senioren an der Arbeit des Beirates beteiligen. Eigentlich kann er aus 16 Mitgliedern bestehen, 14 Plätze seien derzeit jedoch nur besetzt. In den Ortsteilen gebe es aber recht viele Aktivitäten, ergänzt Wolfgang Engel.

Der bisherige Chef, Gerhard Mittelstädt, nennt aber auch Defizite: „In Kremmen selbst gibt es keine eigene Seniorengruppe.“ Zumindest gebe es dort keine so regelmäßigen Zusammenkünfte wie in den Ortsteilen. Einiges würde durch die Begegnungsstätte der Pro-Seniorenpflege abgefedert. „Aber die Größe des Ortsteils macht es auch schwerer.“ Aber auch in Amalienfelde gebe es derzeit keine Seniorenaktivitäten, ebenso in Ludwigsaue. „Wünschenswert wäre es auch, wenn sich in Flatow wieder eine Gruppe findet, da fehlt es an Nachwuchs“, so Gerhard Mittelstädt weiter.

Gerhard Mittelstädt (l.) und seine Nachfolger im Seniorenbeirat Kremmen: Wolfgang Engel und Simone Bahr. Quelle: Enrico Kugler

Ein Thema für den Beirat sind auch öffentliche Toiletten in der Kremmener Altstadt. Von Montag bis Sonnabend sei das kein Problem, an diesen Tagen bestehe der Zugang zu öffentlichen Toiletten. „Aber wir müssen uns um den Sonntag kümmern“, sagt Simone Bahr. Ein weiterer Schwerpunkt für den Beirat sei der Nahverkehr im ländlichen Raum. Außerdem sollten weiter die beiden großen Seniorenfeste, die Feier zur Brandenburgischen Seniorenwoche sowie Vorträge zu verschiedenen Themen wie Patientenverfügungen angeboten werden. „Grundsätzlich sind wir dankbar für neue Ideen“, sagt Simone Bahr.

Von Robert Tiesler

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