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Sommerfeld: „Tag der Patientensicherheit“ an den Sana-Kliniken

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17:28 11.09.2020
Die Klinik in Sommerfeld Quelle: Kai Abresch
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Sommerfeld

In den Sana-Kliniken in Sommerfeld soll am „Tag der Patientensicherheit“ am 17. September das Bewusstsein für vermeidbare Risiken geschärft und aufgezeigt werden, welche Maßnahmen tagtäglich zu treffen sind, um die Patientinnen und Patienten zu schützen und umfassend zu versorgen.

„Die sichere Versorgung von Patient*innen nimmt für die Sana-Kliniken Sommerfeld eine entscheidende Rolle ein“, sagt Pressesprecher André Puchta. „Dafür ist eine gezielte Vernetzung der einzelnen Akteure der Gesundheitseinrichtung auf allen Ebenen des Hauses sowie mit den Patient*innen entscheidend.“ Maßnahmen, wie Fallanalysen sowie Simulationstrainings sorgen dafür, dass der fachliche Austausch im Klinikalltag wie auch in außergewöhnlichen Situationen weiter gestärkt werde. „Die Förderung des Informationsflusses zwischen dem Behandlungsteam und dem einzelnen Patienten steht bei der Interprofessionellen Visite im Mittelpunkt.“

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Mehr als 10.000 Patienten im Jahr

Die Sommerfelder Sana-Kliniken versorgen jährlich mehr als 10 000 Menschen. Für jeden einzelnen stelle ein Krankenhausaufenthalt eine Ausnahmesituation dar, die immer wieder auch mit Ängsten verbunden sei. „Eine proaktive, offene und wertschätzende Kommunikation zwischen dem interprofessionellen Team und dem Patienten schafft Vertrauen und leistet einen entscheidenden Beitrag zum Wohl des Patienten“, so André Puchta weiter. „Im Moment der Visite erhält der Patient die volle Aufmerksamkeit des gesamten Behandlungsteams und erfährt gebündelt relevante Informationen zu seinem Krankheitsverlauf. Zudem besteht die Gelegenheit für persönliche Fragen seitens des Patienten oder auch der Angehörigen, die ebenfalls Teil der interprofessionellen Visite sein können“, erläutert Pflegedirektor Markus Berger.

Ein weitere Maßnahme zur Erhöhung der Patientensicherheit sind Simulationstrainings. Gerade in außergewöhnlichen Situationen, beispielsweise bei Notfällen oder unter Zeitdruck, muss die Kommunikation sowie die Aufgabenverteilung im Team reibungslos funktionieren. „Diese praktische Übung, die lebensnah verschiedene Notfallkonstellationen simuliert und mit einer moderierten Teamreflexion abschließt, wird bevorzugt von Teams im OP, aber auch auf den Stationen, durchgeführt“, ergänzt der Ärztliche Direktor Andreas Halder. Durch den Blick von außen und die Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen werde die Patientensicherheit nachhaltig gestärkt.

Von MAZonline