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Kremmen Mitbegründer der Partyfeuerwehr: Trauer um Mario Bäker
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Staffelde: Die Partyfeuerwehr trauert um Mario Bäker

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12:06 30.06.2020
Die Partyfeuerwehr Staffelde kann für Feste gemietet werden. Mitbegründer Mario Bäker starb nun am 1. Juni. Quelle: Enrico Kugler
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Staffelde

Die Betreiber der Partyfeuerwehr in Staffelde trauern um den Mitbegründer Mario Bäker. Am Sonntag erschien ein entsprechender Beitrag auf der Facebook-Seite. Mario Bäker ist bereits am 4. Juni im Alter von 54 Jahren gestorben. „Wie leider wahrscheinlich einige oder viele bereits mitbekommen haben, ereilte uns ein sehr schlimmes und trauriges Ereignis“, so heißt es auf der Seite der Partyfeuerwehr. Mario Bäker sei nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben.

„Somit verließ uns eine starke, tolle Persönlichkeit.“ Er habe eine große Lücke im Leben und Herzen aller hinterlassen. „Nichtsdestotrotz war einer seiner letzten Wünsche, dass die Jungschen die Partyfeuerwehr weiterführen wie zuvor und sich nicht hängen oder unterkriegen lassen sollen.“ Genau dieses werde auch geschehen. „Wir stehen also weiterhin zur Verfügung und freuen uns über jede Anfrage zu Ihrer Veranstaltung.“

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Die Idee: ein Feuerwehrauto für Feste

14 Jahre lang war der alte W 50 im Dienst der Staffelder Feuerwehr. Als er außer Dienst ging, blieb das Auto aber dennoch im Dorf. Fortan war er als „Partyfeuerwehr Staffelde“ unterwegs. Roland, David und Mario Bäker sowie Alexander Bordt hatten sich des Fahrzeugs angenommen. Als 2014 klar war, dass die Staffelder Feuerwehr es verkaufen wird, wussten sie: Die nehmen wir. „An diesem Fahrzeug hängt viel Herzblut“, sagte Mario Bäker 2017 in einem Gespräch mit der MAZ. „Ich bin ja Mitglied der Feuerwehr.“

Der W 50 ist Baujahr 1982, um die Jahrtausendwende wurde er für die Staffelder Feuerwehr angeschafft und einmal komplett auseinander- und wieder zusammengebaut.

Die Partyfeuerwehr kann für Feste gemietet werden. Kinder können mal mitfahren, aber auch mit Wasser spritzen – denn einsatzbereit ist das Fahrzeug auch noch. Und das soll auch so bleiben, auch nach dem schmerzlichen, menschlichen Verlust.

Von MAZonline