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Kremmen Trecker-Demo: Zwischenstopp auf dem Spargelhof
Lokales Oberhavel Kremmen Trecker-Demo: Zwischenstopp auf dem Spargelhof
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18:38 26.11.2019
Kolonne am frühen Morgen. Quelle: Enrico Kugler
Kremmen

Das Gelände des Spargelhofes in Kremmen war in der Nacht zu Dienstag ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt bei den Protesten der Landwirte, die mit Treckern nach Berlin fuhren. Etwa 400 Trecker mit ihren Fahrern standen über Nacht in Kremmen. „Die Menschen waren überall“, erzählte Geschäftsführer Malte Voigts am Dienstagnachmittag. Es handelte sich dabei um eine große Gruppe von Landwirten aus Niedersachsen, die in Kremmen die Möglichkeit einer Übernachtung bekamen.

Die Schlafsäcke sind an vielen Stellen des Spargelhofes ausgebreitet worden. Im Bürogebäude, in den Unterkünften für die Spargelarbeiter, in der Spargelscheune im Scheunenviertel, aber auch im Restaurant. Überall, wo irgendwie Platz war. „Wir haben dafür kein Geld genommen“, stellte Malte Voigts klar. Gegen 4.30 Uhr ist es dann in Kremmen richtig laut geworden. In einer sehr langen Kolonne ging es mit den Traktoren durch die Altstadt nach Sommerfeld und weiter nach Hohenbruch und Nassenheide. Dort trafen die Niedersachsen und die Kremmener –auch der Spargelhof ist mit sieben Traktoren bei dem Protest vertreten gewesen – auf die große Kolonne, die sich von dort aus auf der B 96 über Birkenwerder, Hohen Neuendorf, Glienicke und Hermsdorf ins Berliner Stadtzentrum bewegten.

„Ich denke, dass ein Zeichen gesetzt wurde“, sagte Malte Voigts. „Die Politik muss uns wahrgenommen haben, wir waren lautstark und friedlich.“ In der Bevölkerung würden die Landwirte akzeptiert, bei der Politik habe er nicht den Eindruck.

Auch in der Nacht zu Mittwoch sollen rund 350 Traktoren in Kremmen eine Zwischenstation einlegen. Das kündigte Malte Voigts. Wie viele es genau werden, stehe aber noch nicht fest.

Video: Trecker am Spargelhof Kremmen (auf Facebook, MAZ Oberhavel)

Von Robert Tiesler

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