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Kremmen Ostersonntag: Trödeln im Scheunenviertel
Lokales Oberhavel Kremmen Ostersonntag: Trödeln im Scheunenviertel
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00:18 24.04.2019
Stöbern in Büchern – das und mehr kann man beim Trödelmarkt in Kremmen. Rund 15 Händler und viele Besucher waren dafür ins Scheunenviertel gekommen. Quelle: Jeannette Hix
Kremmen

Elfriede räkelt sich genüsslich auf einer Decke und wird von vielen Leuten angefasst – Elfriede ist eine Mopsdame, die mit ihrem Frauchen Elke Teren (70) immer Ausschau nach Kundschaft hält und extra von Brandenburg nach Kremmen angereist ist. Die zwei machen beim Kunst-, Handwerk- und Trödelmarkt mit. Rund 15 Händler sind diesmal ins Scheunenviertel gekommen. Und während Elke Teren ihre selbst gestrickten Figuren (gestopft mit Mikrofaser und darum auch waschbar) am Stand anbietet, gibt es drumherum alles, was das Trödelherz begehrt. Geschirr, Töpfe, Milchkannen, Bücher für einen Euro, Figuren und Nippes über Nippes. „Was soll denn der große, bunte Porzellanhahn kosten?“fragt eine Frau interessiert. „8 Euro“, sagt die Händlerin nun auch interessiert. Und schnell wird man sich einige und der Hahn wandert über den Ladentisch.

Mopsdame Elfriede und Frauchen Elke Teren halten nach Kundschaft Ausschau. Quelle: Jeannette Hix

„Leider sind diesmal nur wenige Händler gekommen. Einer ist krank, einer im Urlaub und andere haben Ostern etwas anderes vor“, bedauert Trödelmarkt-Mitorganisatorin Ute Schneider (67) von der Scheune 29. Im Januar hat sie ihr Scheunen-Café an ihre Schwiegertochter übergeben.

Schon seit 2004 gibt es den Trödelmarkt im Scheunenviertel. Zu Spitzenzeiten sollen bis zu 30 Händler jeden 3. Sonntag ab 10 Uhr vor Ort sein.

Barbara Springer näht und strickt alles selbst. Quelle: Jeannette Hix

Seit zweieinhalb Jahren ist Händlerin Barbara Springer dabei, die sonst in Glienicke eine Bastel- und Nähscheune betreibt. „Nähen, Stricken und Basteln ist meine große Leidenschaft“, sagt Barbara Springer. Seit die 61-Jährige vor kurzem in den Vorruhestand getreten ist, hat sie endlich richtig Zeit, ihrem Hobby zu frönen. Selbstgenähte Strampler, Mitwachs-Hosen und Tücher gibt es an ihrem Stand.

Astrid Bieber freut sich über viele Kunden. Quelle: Jeannette Hix

Gegenüber hat Autoelektrikerin Astrid Bieber (57) ihren Stand aufgebaut. „Wir sind einmal im Monat hier und mit dem Ostergeschäft sehr zufrieden“, sagt sie. Wenn Astrid Bieber nicht auf dem Trödelmarkt unterwegs ist, hilft sie im Trödelladen ihres Bruder in Falkensee aus. An ihrem Stand ist ein ganzer Haushalt zu haben – Tassen, Teller, Spiele, Taschen liegen ausgebreitet auf den Tischen. Wer nach dem Trödeln Appetit auf etwas Leckeres bekommt, ist ja bekanntlich im Scheunenviertel gut aufgehoben – vom hausgemachten Kuchen bis zum Spargelgericht ist fast alles zu haben.

Von Jeannette Hix

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