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Kremmen Webers Hof: Warten auf die Baugenehmigung
Lokales Oberhavel Kremmen Webers Hof: Warten auf die Baugenehmigung
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18:18 09.01.2019
Wohnungsbau in Sommerfeld. Hier an der Dorfstraße/ Ecke Kremmener Straße sollen Wohnungen entstehen. Quelle: Enrico Kugler
Sommerfeld

Das Projekt „Webers Hof“ in Sommerfeld steht offenbar gerade in einer Warteposition. „Es gab bisher noch keinen gültigen Bauantrag“, sagte Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) am Mittwoch auf Nachfrage. Wie Reiner Tietz (Linke) schon in der Stadtverordnetenversammlung im Dezember sagte, würde der aktuelle Bauantrag nicht der Bauvoranfrage entsprechen, weshalb das Projekt zunächst abgelehnt worden sei. Momentan würde in dieser Angelegenheit weiter verhandelt.

Geplant hat das Projekt der Sommerfelder Winfred Günther, er ist allerdings nicht der Investor. Das hatte er schon bei der Vorstellung des Projektes im Dezember 2017 in der MAZ gesagt. Die Rede war von einem türkischen Unternehmen mit Sitz in Berlin.

Konkret geht es um das Gelände an der Ecke Kremmener Straße und Dorfstraße in Sommerfeld – also mitten im Ortskern. Es ist 6800 Quadratmeter groß. Im Eckhaus befand sich einst die Gaststätte „Zum alten Dorfkrug“. Sie war auch bekannt als „Webers Hof“. Daraus leitet sich auch der Name für das aktuelle Projekt ab.

Dieses Haus muss weichen. Quelle: Enrico Kugler

Neben der Kneipe befand sich eine Mälzerei und Brennerei, zuletzt war dort ein kleiner Oldtimerteile-Handel. Die Wohnungen darüber stehen schon lange leer. Winfred Günther hatte schon Ende 2017 gesagt, dass jetzt dort stehende Häuser nicht zu retten seien. Es würde durchregnen, die Deckenhölzer seien dadurch kaputtgegangen.“ Auch würde man durch die vielen Ebenen innerhalb der Häuser dort keine Wohnung reinplanen können. Die Gebäude kommen also weg.

„Es sollen sieben Häuser in Massivbauweise werden, die an ähnlicher Stelle stehen, wie die alte Bebauung“, hatte Winfred Günther im Sommerfelder Ortsbeirat gesagt. Geplant seien zwischen 50 und 60 Wohnungen, ein Mix aus Zwei- und Fünfraum-Wohnungen. Auch eine Arztpraxis und eine Physiotherapie stehen im Plan.

Reiner Tietz (Linke) hatte nachgefragt, ob ein Teil der Wohnungen zu sozial verträglichen Preisen angeboten werden würden. „Uns würde es dabei darum gehen, mit dem Investor zu verhandeln.“ Immerhin würden es ja auf kommunaler Ebene auch Mehrbelastungen geben – zum Beispiel in der Kita und bei der Straßennutzung. In einem kurzen Gespräch mit der MAZ sagte Winfred Günther am Mittwoch, dass die Linken eine Kappungsgrenze bei den Mieten durchsetzen wollten. Reiner Tietz verneint dies. „Es geht nicht um eine Kappungsgrenze, sondern um erschwingliche Preise für einen kleinen Teil der Wohnungen.“

Von Robert Tiesler

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