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Kremmen Wohngebiet bekommt neue Regenentwässerung
Lokales Oberhavel Kremmen Wohngebiet bekommt neue Regenentwässerung
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17:25 25.01.2019
An der Kreuzung Am Mittelfeld gibt es schon Mulden – es kommen aber weitere hinzu. Quelle: Robert Roeske
Hohenbruch

Drei Straßen in Hohenbruch bekommen in diesem Jahr eine neue Regenentwässerung. Es geht um die Straßen Am Mittelfeld, Am Küstersteig und Am Hohen Bruch. Dort gab es im Sommer 2017 große Probleme, weil nach den vielen Regenfällen das Wasser nicht mehr richtig ablief. Ein Knotenpunkt sei der Kreuzungsbereich Am Mittelfeld/Am Hohen Bruch.

Im Hohenbrucher Ortsbeirat sind am Donnerstagabend die Pläne vorgestellt worden. So sollen in den drei Straßen die Mulden ausgebessert oder neu angelegt werden. Hinzu kommt eine große Mulde in der Straße Am Hohen Bruch, in der Verlängerung der Straße Am Mittelfeld. Laut Planerin sollte das ausreichen, um das Wasser besser lenken zu können. Anwohner allerdings sind skeptisch. Nach ihren Angaben läuft das Wasser eher von der besagten Kreuzung weg, so schilderten sie am Donnerstagabend die Situation bei Regenfällen. Während der Planung seien aber andere Werte gemessen worden, hieß es weiter.

Gegenüber der Straße soll eine größere Mulde entstehen, in der sich Wasser sammeln soll. Quelle: Robert Roeske

Die Kosten werden mit 30.800 Euro beziffert, Anwohner sind daran nicht beteiligt. Ortsvorsteher Arthur Förster (UWG/LGU) war erstaunt über den Preis. Ihm erschien das ziemlich teuer.

Von einigen Grundstücken läuft Wasser auf die Straße

Zwei Probleme könne es allerdings beim Bau der Mulden geben: An einigen Stellen sacke die Straße bereits jetzt ein wenig ab. Zudem seien einige Grundstückszufahrten so zugepflastert, dass stellenweise gar keine Mulden angelegt werden können – und an einigen Stellen laufe Regenwasser von den Grundstücken auf die Straße. Arthur Förster wies darauf hin: „Es ist aber verboten, auf die Straße zu entwässern.“ Er kündigte an, mit den Anwohnern Gespräche zu führen.

Aber auch an anderen Stellen wird in Hohenbruch an der Infrastruktur gearbeitet. Die Bushaltestelle am Kirchring soll auf der dem Feld zugewandten Seite ein wenig umgebaut werden. Sie liegt direkt an der Stelle und ist recht schmal. Die Arbeiten sollen dieses Jahr erfolgen, eine Zustimmung vom Wasser- und Bodenverband gebe es schon, so hieß es im Ortsbeirat.

24 Pappeln gefällt

Am Ortseingang im Döringsbrücker Weg sind unterdessen 24 Pappeln gefällt worden. Darüber informierte Arthur Förster. „Sie waren krank und hatten ihr Alter.“ Viele Hohenbrucher hätten sich das Holz mitgenommen. Mit dem Strauchwerk soll in diesem Jahr zudem das Osterfeuer veranstaltet werden. Die Baumstümpfe und Wurzeln sollen demnächst noch entfernt werden. Auch neue Bäume sollen an der Stelle bald noch gepflanzt werden.

Auf eine Infrastrukturmaßnahme muss Hohenbruch wohl noch länger warten: Auf einen Radweg nach Oranienburg und Sommerfeld. Ein Anwohner hatte das Thema im Ortsbeirat auf den Tisch gebracht, aber seitens des Landes gebe es derzeit keine entsprechenden Pläne.

Von Robert Tiesler

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