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Künstlerstammtisch präsentiert Werke in der Mühlenbecker Mönchmühle

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17:31 09.07.2021
„Die wunderbare Welt“ nannte die Künstlerin dieses Porträt.
„Die wunderbare Welt“ nannte die Künstlerin dieses Porträt. Quelle: Helge Treichel
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Mühlenbeck/Glienicke

Eine gelungene, sehenswerte Kombination, die vom Charme des Vergangenen lebt. Denn was es im geräumigen Mühlengebäude nicht gibt, sind weiße Galeriewände. Aus der Not machten die Aussteller kurzerhand eine Tugend. Über drei Etagen ergänzen sich nun farbenfrohe Bilder mit rostigen und staubigen Resten der alten Mühlentechnik.

Zu sehen sind die farblich verfremdeten, mehrfach überarbeiteten Fotoarbeiten von Klaus Korpel, Landschafts- und Kirchenbilder von Theologin Ulrike Neubauer mit besonderen Lichtstimmungen, abstrakte Acrylbilder und Leinwand-Installationen von Barbara Waldow, realistische Landschaftsaquarelle von Angelika Leopold, expressive Acrylbilder von Andrea Meier sowie Figuren aus Holz und Keramik.

Farbige Leinwandarrangements von Barbara Waldow. Quelle: Helge Treichel

Aufgrund der großen Resonanz bereits am Eröffnungstag bot der Förderverein der Mönchmühle den Ausstellern die Möglichkeit, die rund 100 Kunstwerke bis zum Ende der Mühlensaison im Oktober zu zeigen. Geöffnet ist die Mühle dafür sonntags jeweils von 14 bis 17Uhr. Außerhalb dieser Öffnungszeiten können zudem Gruppenführungen vereinbart werden. Ansprechpartner hierfür ist Claus Schwartzer, Vorsitzender des Fördervereins Historische Mönchmühle (0152/34388699).

Der Künstlerstammtisch hatte sich im Vorfeld der Feierlichkeiten zum 600-jährigen Bestehen der Gemeinde Glienicke (2012) gebildet. In dem losen Zusammenschluss sind derzeit 40 Personen gelistet, nicht nur Maler und Bildhauer, sondern auch Schriftsteller und Musiker. Die Teilnahme ist freiwillig, Abgrenzungen gebe es nicht, sagt eine Künstlerin: „Wir sind für Freizeitkünstler und Profis offen.“ Diese Vielfalt spiegelt sich in der Mühlenausstellung wider.

Sie hatte die Fäden für die Ausstellung zusammengehalten. Einen Kurator allerdings gab es nicht. Deshalb seien die Werke von den jeweiligen Urhebern auch in ganz persönlicher Weise angeordnet worden. Eine Besonderheit: Ulrike Neubauer beendet ihre Präsenz in der Mühle in der nächsten Woche, da sie für den 5.Juli von 12 bis 17Uhr ins eigene Atelier einlädt (Glienicke, Paul-Singer-Straße10).

Information: Auch zum „Tag des offenen Denkmals“ am 14. September 2014 lädt die Mönchmühle ein. Auf www.mönchmühle.de sind die aktuellen Informationen zu den Veranstaltungen zu finden.

Von Helge Treichel

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