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Oberhavel Landkreis stärkt Brandschutz im Norden
Lokales Oberhavel Landkreis stärkt Brandschutz im Norden
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13:26 06.12.2019
Das in Schildow stationierte Tatra-Tanklöschfahrzeug, das speziell für Waldbrände ausgelegt ist. Quelle: privat
Oranienburg

Vor dem Hintergrund des Klimawandels und zu erwartender Wetterextreme investiert der Landkreis massiv in den Brandschutz. Zusätzlich zu den drei bestehenden Löschzügen für den überörtlichen Katastropheneinsatz soll 2020/2021 ein vierter Löschzug geschaffen werden. Dieser soll aus zwei Gruppen mit insgesamt fünf Tanklöschfahrzeugen (TLF) für die Brandbekämpfung bestehen. Einen diesbezüglichen Beschluss fasste der Kreistag in seiner jüngsten Sitzung einstimmig.

Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, wurde mit dem selben Beschluss ein kreiseigenes Förderprogramm mit einem Budget von 925 00 Euro aufgelegt, welches das Landesprogramm ergänzt und 185 000 Euro pro Fahrzeug vorsieht. Feuerwehren können sich nun bis Ende Januar 2020 bewerben, um ihre Technik unter anderem für diese überörtlichen Aufgaben aufzustocken. Fünf Fahrzeuge sollen bis zu 50 Prozent bezuschusst werden, weil in Oberhavel ein realer Bedarf dafür besteht, sagte Kreisbrandmeister Steffen Malucha auf Nachfrage.

Gemäß der Katastrophenschutzverordnung steht in Oberhavel seit 2012 bereits eine Brandschutzeinheit bereit. Die fünf Tanklöschfahrzeuge des 1. Zuges für die überörtliche Brandbekämpfung sind stationiert in Birkenwerder, Staffelde, Hennigsdorf, Schildow und Löwenberg, mit Einsatzleitwagen aus Schildow. Die drei Löschgruppenfahrzeuge des 2. Zuges zur Brandbekämpfung stehen in Lehnitz, Borgsdorf und Bötzow, der zugehörige Einsatzleitwagen kommt aus Lehnitz. Der dritte Zug zur Löschwasserversorgung besteht aus drei Löschfahrzeugen (Falkenthal, Menz Bredereiche) sowie einem Schlauchwagen und dem Einsatzleitwagen aus Zehdenick.

Ziel sei es nun, mit dem neuen vierten Zug den Oberhavel-Norden zu stärken, sagte der Fürstenberger Kreistagsabgeordnete Olaf Bechert (CDU). Schwerpunkt seien Fürstenberg, Gransee und ZehdenickKremmen, Liebenwalde, das Löwenberger Land und Teile von Oranienburg sind laut Vorlage aber eingeschlossen. Mit dem Beschluss sei der Weg frei gemacht worden, die noch dringend benötigten Fahrzeuge anschaffen zu können, so Bechert. Er dankte Landrat Ludger Weskamp (SPD) und dem zuständigen Dezernenten Matthias Rink (CDU) und deren Team „für die perfekte Vorbereitung“. Dank gelte zudem den Kreistagsmitgliedern, „die unsere Intention mit unterstützt haben“.

Von Helge Treichel

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