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Leegebruch Marlen Hank ist Schönwaldes Vize-Bürgermeisterin
Lokales Oberhavel Leegebruch Marlen Hank ist Schönwaldes Vize-Bürgermeisterin
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17:21 09.01.2020
Blumen bekam Schönwaldes stellvertretende Bürgermeisterin Marlen Hank am erstenTag von ihrem Mann und ihren Kindern geschenkt. Quelle: Vivien Tharun
Leegebruch/Schönwalde-Glien

Als zielstrebig beschreibt sich Schönwalde-Gliens neue stellvertretende Bürgermeisterin Marlen Hank. „Für mich war schnell klar, in welche Richtung ich mit meiner Arbeit gehen möchte“, sagt Frau, die in Leegebruch lebt. Seit dem 1. Januar leitet sie das Ordnungsamt. Die Aufgaben, die Hank übernimmt, sind vielfältig und umfangreich: „Ich bekomme aber genug Zeit zum Einarbeiten“, sagt sie. Alle in der Verwaltung wären sehr hilfsbereit.

Den Anstoß, in Verwaltung und Kommunalpolitik zu gehen, bekam Hank von ihren Eltern: „Sie wollten, dass ich einen soliden Beruf erlerne. Etwas, das für die Zukunft Bestand hat.“ Darum begann Hank 2001 eine Ausbildung zur Kreissekretäranwärterin beim Landkreis Oberhavel und arbeitete beim Jobcenter. 2006 begann sie mit einem berufsbegleitenden Studium und schloss 2009 mit einem Bachelor of Arts in Verwaltungs- und Wirtschaftswissenschaften ab. „Durch den Abschluss durfte ich dann Teamleiterin im Jobcenter werden.“ Nachdem Marlen Hank ihr erstes Kind bekommen hatte, wechselte sie die Stelle und war in der Verwaltung des Landkreises für Verkehrsbeschilderung zuständig.

Trainerin bei den Leegebrucher Bambinis

Die 34-Jährige hat mittlerweile zwei Söhne im Alter von fünf und sieben Jahren und lebt mit ihnen und dem Ehemann in Leegebruch. Durch ihre sportlichen Söhne entdeckte Hank den Spaß am Fußball: „Ich trainiere bei der SG Blau-Weiß Leegebruch die Bambinis“, sagt Hank. Das ist die jüngste Altersklasse im Verein. Dass Marlen Hank Fußballtraining gibt, sei einfach so gekommen, sagt sie. „Meine Söhne spielen in dem Verein und es fehlte der zweite Trainer für die Bambinis.“ Als sich kein weiterer Trainer fand, beschloss sie kurzerhand, selbst diese Rolle zu übernehmen. „Das war eine weitere Herausforderung für mich“, sagt sie.Sie eignete sich das Wissen über die Spielregeln und passende Sportübungen und -spiele für die G-Jugend an und mag die Arbeit mit den Kindern. „Turniere spielen wir aber nur, wenn es sich ergibt. Ansonsten haben wir keinen laufenden Spielbetrieb“, sagt Hank.

Die Entscheidung, trotz ihres sozialen Netzwerkes in Leegebruch in Schönwalde-Glien arbeiten zu wollen, kam spontan: „Ich habe im Frühjahr 2019 die Anzeige für die Stelle beim Ordnungsamt gesehen und wusste sofort: ,das will ich machen’“, erzählt Hank. Dann sei alles recht schnell gegangen. Sie hatte das Bewerbungsgespräch und danach zügig eine Zusage. Da sie schon mehr als zehn Jahre für den Landkreis Oberhavel tätig war, betrug ihre Kündigungsfrist ein halbes Jahr. „Die Zeit habe ich genutzt, um schon einmal bei den Gemeindevertretersitzungen dabei zu sein und nach und nach alle kennen zu lernen“, sagt Hank. Wichtig sind ihr die Schönwalder Schulen und Kindertagesstätten. „Ich schätze, es wird etwa sechs Monate dauern, bis ich eine genauere Einschätzung zu allen Themen geben kann“, sagt Hank. Sie bleibe aber stets am Ball.

Von Marlies Schnaibel

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