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Leegebruch Peter Müller geht in Ruhestand
Lokales Oberhavel Leegebruch Peter Müller geht in Ruhestand
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14:38 29.04.2019
Nahezu vier Jahre konnte Peter Müller seine Pflichten als Bürgermeister von Leegebruch wegen Dienstunfähigkeit nicht erfüllen. Quelle: Archiv
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Leegebruch

Fast vier Jahre, 3,5 Jahre am Stück, war der gewählte Bürgermeister der Gemeinde Leegebruch, Peter Müller (parteilos), dienstunfähig, so dass Kämmerer Martin Rother ihn während dieser Zeit – bis jetzt – vertrat. Doch mit dem 30. April gehe Müller nun in den Ruhestand, berichtete Martin Rother. Bereits in ihrer Sitzung am 28. März hatten die Leegebrucher Gemeindevertreter, die vor einem Jahr schon den Rücktritt Müllers gefordert hatten, dem Antrag des Hauptverwaltungsbeamten auf Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit einstimmig im nichtöffentlichen Teil der Sitzung zugestimmt.

Antrag bereits 2016 gestellt

Gestellt habe Müller diesen Antrag schon 2016, erinnert sich Rother. Doch bis alle Gutachten und Unterlagen vorlagen, ging die Zeit ins Land. „Man muss den Verwaltungsrechtsweg einhalten. Aber gut, dass jetzt endlich Klarheit besteht und alle wissen, woran sie sind.“ Nach dem Gemeindevertreterbeschluss musste noch ein Bescheid erstellt werden, der im April ausgefertigt wurde, so dass Müller zum 30. April in Ruhestand gehen kann. Nun habe die Gemeinde fünf Monate Zeit, eine Bürgermeisterwahl vorzubereiten, erklärt Martin Rother. Zur anstehenden Kommunalwahl am 26. Mai seien die Fristen zu kurz.

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Neuwahlen im September angestrebt

Angestrebt werde deshalb eine Kombination mit der Landtagswahl am 1. September, so Rother. Man versuche die Wahlen zu bündeln. Nur der Landrat müsse diesen Plänen noch zustimmen. Martin Rother zieht in Erwägung, selbst als Kandidat zur Bürgermeisterwahl anzutreten. Noch sei eine Entscheidung aber nicht gefallen, er werde das Thema mit seiner Familie besprechen. „Jetzt ist das Zeitfenster ja klar.“

Von Ulrike Gawande