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Leegebruch Polizeiüberblick: Reifen in Hennigsdorf zerstochen
Lokales Oberhavel Leegebruch Polizeiüberblick: Reifen in Hennigsdorf zerstochen
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07:59 04.02.2020
Die Reifen eines Autos in Hennigsdorf wurden in der Nacht zum Sonntag von bislang unbekannten Tätern zerstochen. (Symbolbild) Quelle: Marcus Führer/DPA
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Oberhavel

Die weiteren, aktuellen Polizeimeldungen aus Oberhavel vom 3. Februar 2020 gibt es nachfolgend im Überblick:

Oranienburg: Lkw-Auffahrunfall auf der A10

Zwischen dem Kreuz Oranienburg und dem Dreieck Havelland kam es am Montagmorgen auf der A10 gegen 5.15 Uhr zu einem Auffahrunfall zwischen einem Lkw-Fahrer und einem Pkw Skoda. Offenbar aufgrund zu geringen Sicherheitsabstandes fuhr der 60-jährige Lkw Daimler-Fahrer auf den Pkw Skoda einer 50-Jährigen auf. Dadurch wurde eine Insassin im Skoda leicht verletzt, die für weitere Untersuchungen mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurde. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei entstand durch den Unfall ein Sachschaden von etwa 6000 Euro.

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Glienicke: Versuchter Einbruch

In eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Sonnenblumenweg in Glienicke versuchten bislang unbekannte Täter in der Nacht zum Montag (3. Februar) einzudringen. Laut Polizei wurden an der Wohnungstür Hebelspuren festgestellt. In die Wohnung selbst gelangten die Täter jedoch offenbar nicht. Der dennoch entstandene Sachschaden wurde von der Polizei nach ersten Erkenntnissen auf etwa 1500 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Leegebruch: Falscher Polizist

Eine 79-jährige Leegebrucherin erhielt am Sonntagabend (2. Februar) gegen 21 Uhr den Anruf eines angeblichen Polizeibeamten. Der Mann erkundigte sich bei der Seniorin nach der Sicherung ihrer Fenster. Als ihm die Frau mitteilte, dass diese verschlossen wären, beendete der Mann das Telefonat. Die Seniorin meldete den Vorfall bei der Polizei, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Hennigsdorf: Reifen zerstochen

An einem PKW Hyundai, der in einer Parkbucht in der Paul-Schreier-Straße in Hennigsdorf stand, wurden durch eine bislang unbekannte Person in der Nacht zum Sonntag (2. Februar) drei Reifen, vermutlich mit einem Messer, zerstochen. Ein ähnlicher Sachverhalt wurde laut Polizei bereits im Oktober 2019 angezeigt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Erkenntnissen der Polizei auf rund 500 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Hennigsdorf: Friseurrechnung nicht bezahlt

Eine Mitarbeiterin eines Friseurgeschäfts in Hennigsdorf informierte am Freitagnachmittag (31. Januar) gegen 15 Uhr die Polizei darüber, dass eine Kundin, die sie zuvor frisiert habe, diese Leistung offenbar nicht bezahlen könne. Beim Eintreffen der Polizei vor Ort konnte sich die 50-jährige Frau nicht ausweisen, so dass sie zur Klärung ihrer Identität von den Beamten zur Wache gebracht wurde. Dort wurde dann festgestellt, dass gegen die 50-Jährige insgesamt vier Fahndungen zur Feststellung ihres Aufenthaltsortes aus dem gesamten Bundesgebiet nach ähnlich gelagerten Straftaten vorlagen. Nach Rücksprache mit der Bereitschaftsstaatsanwältin sowie einem Arzt – laut Polizei wies die Frau psychische Erkrankungen auf – wurde sie entlassen. Eine Anzeige wegen Betruges wurde aufgenommen.

Oranienburg: Einbruch in die Havelpassage

In gleich vier Geschäfte versuchten bislang unbekannte Personen in der Nacht zum Sonnabend (1. Februar) in der Havelpassage in Oranienburg gewaltsam einzubrechen. Bei einem Bäcker und einem Kosmetikgeschäft gelang ihnen dies auch. Nach ersten Erkenntnissen entwendeten die Täter dabei Bargeld. Wie sie in die Ladenzeile der Havelpassage gelangten, konnte zunächst vor Ort nicht abschließend ermittelt werden. Laut Polizei flüchteten die Einbrecher über einen angrenzenden hinteren Parkplatz. Die Kriminalpolizei untersuchte den Tatort nach Spuren und nahm die Ermittlungen auf.

Hohen Neuendorf: Frau mit falschen Dokumenten festgestellt

Zum Schutz der eigenen Person musste am Sonnabendnachmittag (1. Februar) in der Berliner Straße in Hohen Neuendorf eine 51-jährige Frau aus Bulgarien – laut Polizei nach einer Feststellung durch hinzugerufene Rettungskräfte, dass sie sich „zu diesem Zeitpunkt in einem dem freien Willen ausschließenden Zustand befand“, so die Beamten, in Gewahrsam genommen werden. In der Kleidung der 51-Jährigen wurden ein russischer Reisepass sowie ein ungarischer Personalausweis mit unterschiedlichen Personalien festgestellt. Der ungarische Personalausweis wies nach genauerer Begutachtung Merkmale auf, die gegen die Echtheit des Dokuments sprachen. Bei der Vernehmung der Frau kam dann heraus, dass sie den ungarischen Personalausweis besaß, um in der EU bleiben zu dürfen. Sie wurde daraufhin aufgrund des Verdachts der Urkundenfälschung, eines fehlenden Wohnsitzes und der damit einhergehenden Fluchtgefahr vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache gebracht. In Absprache mit dem Bereitschaftsstaatsanwalt wurde die 51-Jährige schließlich nach ihrer Vernehmung sowie der Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro vor Ort entlassen.

Mühlenbecker Land: Werkzeuge von Baustelle entwendet

In der Nacht zu Sonnabend (1. Februar) wurden auf einer Brückenbaustelle an der Landesstraße 30 zwischen Buchhorst und Schönwalde durch bislang unbekannte Personen insgesamt sechs Container aufgebrochen. Anschließend wurden aus den Containern Werkzeuge in laut Polizei bislang unbekanntem Wert entwendet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Weitere Polizeimeldungen aus Brandenburg und Berlin finden Sie auf unserer Themenseite.

Von MAZonline