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Liebenwalde Große Investitionen geplant
Lokales Oberhavel Liebenwalde Große Investitionen geplant
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06:45 23.11.2018
Auch in die Feuerwehr der Stadt wird investiert – sie bekommt 2019 ein neues Tanklöschfahrzeug.
Liebenwalde

Rund sieben Millionen Euro will die Stadt Liebenwalde, die aktuell 4472 Einwohner hat 2019 investieren. Die Stadtverordneten wollen den Haushalt am 13. Dezember beschließen.

Schule für gemeinsames Lernen

Das größte Projekt ist dabei der Umbau des ehemaligen Oberschulgebäudes für die Grundschule in eine „Schule für gemeinsames Lernen“. Kostenpunkt 6 680 000 Euro, wovon drei Millionen Euro im Nachtragshaushalt 2018 stehen. Zudem sind 2019 für die Ausstattung der Schule weitere 630 000 Euro vorgesehen. Für das Projekt, bei dem die Schule inklusive eines Fahrstuhls barrierefrei umgebaut wird, bekomme Liebenwalde 2019 Fördermittel in Höhe von 3 320 300 Euro, berichtete Kämmerin Martina Schnur im MAZ-Gespräch.

Jetziges Schulhaus soll für Hort und Jugendclub dienen

Ist der Schulumbau fertig – als ehrgeiziges Ziel nennt Schnur den Beginn des kommenden Schuljahres –, wird das alte Grundschulgebäude nur noch für Hort und Jugendclub genutzt. Bislang arbeite man mit einer befristeten Ausnahmegenehmigung für eine Doppelnutzung von Hort und Grundschule.

Feuerwehr erhält neues Tanklöschfahrzeug

Auch in die Feuerwehr der Stadt wird investiert, so Schnur. Mitte 2019 sollen die Kameraden ein neues Tanklöschfahrzeug TLF 9000, die größere Tankkapazität von 9000 Liter sei wegen der vermehrten Waldbrände nötig. Das alte Fahrzeug fasste nur 4000 Liter, erklärte die Finanzfachfrau.

Erschließung eines neuen Wohngebietes

600 000 Euro sind für die Erschließung des neuen Wohngebietes „Weinberg“ vorgesehen, wo 24 Einfamilienhäuser entstehen sollen. Auch die jüngsten Liebenwalder hat man im Blick. So soll das Gebäude Marktplatz 7, das früher Schule war und dann als Wohnhaus genutzt wurde, erworben und zur Kita umgebaut werden. 450 000 Euro sind im Haushalt 2019 für die Planung vorgesehen, weitere 1,7 Millionen Euro sind dann für 2020 für den eigentlichen Umbau zur Kita eingeplant.

Planung für Nachnutzung des Bahnhofsgebäudes

Auch die Planung (60 000 Euro) für die Nachnutzung des Bahnhofs soll beginnen, der 2017 von der Niederbarnimer Eisenbahn zu einem symbolischen Preis erworben wurde. Im Bereich der Fördermaßnahme Aktive Stadtzentren soll das Wohnhaus Mittelstraße 9, das Einzeldenkmal ist und sich im Stadteigentum befindet, für eine kombinierte Nutzung umgebaut werden. Unten sollen Räumlichkeiten für Vereine entstehen, oben Wohnungen, erklärte Schnur. 735 000 Euro sind dafür veranschlagt, Fördermittel gibt es in Höhe von 490 000 Euro. Doch vor 2020 werde man mit dem Umbau nicht fertig werden, so Schnur.

Von Ulrike Gawande

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