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Liebenwalde Zukunft vom einstigen Preußischen Hof: Eigentümer nicht erreichbar
Lokales Oberhavel Liebenwalde Zukunft vom einstigen Preußischen Hof: Eigentümer nicht erreichbar
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14:43 25.10.2019
Das Hotel „Preußischer Hof“ in Liebenwalde schloss am 1. Januar 2018 seine Türen, seitdem ist das Gelände ungenutzt. Quelle: Andrea Kathert
Liebenwalde

“Seit den Neunziger Jahren war das Hotel ’Preußischer Hof’ ein Haus mit gehobenen Standard und Komfort. Seine Schließung war ein herber Verlust für unsere Stadt“, schaut Liebenwaldes Bürgermeister Jörn Lehmann schon ein wenig wehmütig zurück. Seit 1. Januar 2018 ist das einstige Vorzeigehotel geschlossen, eine Nutzung des Geländes im Bischofswerder Weg nicht vorhanden und eine zukünftige Lösung momentan nicht Sicht.

Eigentümer nicht erreichbar

„Wir haben mehrfach versucht die Eigentümer zu erreichen, leider bisher ohne Erfolg. Für uns ist die jetzige Sachlage natürlich auch sehr unbefriedigend“, beschreibt Jörn Lehmann die Situation. Eine am Eingang angebrachte Telefonnummer führt zu keinem Kontakt, außer ein paar Tieren ist momentan kein Leben auf dem Gelände. Schon im Herbst 2015 hatte es Gerüchte gegeben, dass das Hotel verkauft werden soll. Die Betreiber hätten die Immobilie dem Landkreis Oberhavel beziehungsweise dem Land Brandenburg zur Unterbringung von Flüchtlingen angeboten, hieß es. Endgültig geschlossen wurde das Hotel dann zu Weihnachten 2017. Als Grund dafür sei ins Feld geführt worden, dass die Anlage im Winter, wenn die Zahl der Hotelgäste rapide abnehme, nicht kostendeckend betrieben werden könne.

Schließung des „Preußischen Hof“ kam völlig überraschend

„Die Schließung kam damals für uns alle völlig überraschend. Natürlich fehlt auch der Stadt Liebenwalde nun seitdem ein Anziehungspunkt, viele Hotelgäste haben auch unsere Stadt besucht“, erklärt Bürgermeister Jörn Lehmann, der zugleich auch Vorsitzender des Tourismusvereines der Ackerbürgerstadt ist.

Lose Ideen für die Weiternutzung des Geländes gab es anschließend einige, die bis heute allerdings nie konkret wurden. So sollte eine Seniorenresidenz entstehen, diese Idee scheiterte doch genauso wie das Areal den Sportvereinen anzubieten, die dort Trainingslager oder Mannschaftsfahrten hätten abhalten können.

Angst vor Vandalismus

„Bei der Größe des Objektes muss man natürlich auch immer wieder schauen, das dieses Gelände nicht Opfer von Vandalismus wird. Daher wäre eine rasche Nutzung schon wünschenswert“, so Jörn Lehmann. Für den Liebenwalder Bürgermeister wäre eine erneute Nutzung als Hotelanlage durchaus eine attraktive Idee, um auch den Tourismus in der Ackerbürgerstadt zu beleben.

Allerdings sind für Jörn Lehmann auch andere Ideen immer willkommen, wichtig sei es einfach dieses Gelände wieder zu akquirieren. „Dafür ist es aber wichtig, mal einen Vertreter der Eigentümer zu erreichen. Wir bleiben da weiter dran und hoffen, dass es zeitnah mal eine Kontaktaufnahme gibt“, so der Liebenwalder Bürgermeister Jörn Lehmann abschließend.

Von Knut Hagedorn

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