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Löwenberger Land „Der Spuk ist wohl noch nicht vorbei“
Lokales Oberhavel Löwenberger Land „Der Spuk ist wohl noch nicht vorbei“
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19:31 31.03.2019
Hilde Peltzer-Blase, Ortsvorsteherin von Glambeck, schenkte der Großmutzer Wehrführung um Nico Acker (l.) und Lars Dittkrist einen Stoffstorch namens „Ronny“. Das Original macht seit gut einer Woche die Region um Glambeck unsicher.                                                 Quelle: Uwe Halling
Großmutz

Beförderungen, Ehrungen, nette Worte, kritische Anmerkungen und Aussagen zur Situation der Feuerwehr(en) – all das und noch viel mehr hatte die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Großmutz am Sonnabend zu bieten.

Eric Mühlenhaupt wurde zum Feuerwehrmann befördert. Von Innenminister Karl-Heinz Schröter erhielten Maik Springmann eine Urkunde für zehn Jahre treue Dienste sowie Kai-Uwe Aust und Mario Engel für 30 Jahre treue Dienste in der Feuerwehr. Von der Löschgruppe besonders geehrt wurde Katja Entrich für ihre Teilnahme am 24-Stunden-Lauf und die erlaufenen 108 Kilometer. Kai-Uwe Aust und Mario Engel sowie ihren Frauen Doris und Iris wurde für das Putzen der Schulungs- und Ausbildungsräume nach jeder Veranstaltung gedankt.

Jahreshauptversammlung Freiwillige Feuerwehr Großmutz

Zu Gast war Manfred Telm (stellvertretender Bürgermeister). Er ging auf die zahlreichen Brände und den vermutlichen Brandstifter näher ein. Insbesondere mit Blick auf den wahrscheinlich angesteckten Reifenstapel in Neuendorf in dieser Woche scheint der Spuk auch in diesem Jahr weiterzugehen. Darüber hinaus erwähnte er, dass mit der Fertigstellung des Gerätehauses in Teschendorf nunmehr alle acht Löschgruppen des Löwenberger Landes über moderne Fahrzeughallen und Schulungsräume verfügten. Nunmehr gelte es, den Fokus auf die Erneuerung der Fahrzeugflotte zu richten. Ein neuer Tanker sei bereits ausgeschrieben und eine weitere Ausschreibung sei in Vorbereitung.

Frank Kliem spricht in Großmutz

Auch der Vizepräsident des Landes-Feuerwehrverbandes, Frank Kliem, war der Einladung nach Großmutz gefolgt. Im vergangenen Jahr habe er 16.000 Kilometer im Land zurückgelegt und in den ersten drei Monaten dieses Jahres schon 7.000 Kilometer. Ihm seien Vor-Ort-Begegnungen wichtig, um das Ohr an der Basis zu haben. Zudem ging er auf die zahlreichen Neuerungen und Unterstützungen für die Feuerwehr seitens der Landesregierung ein.

Ein Storch aus dem Nachbarort

Die Ortsvorsteherin aus Glambeck, Hilde Peltzer-Blase, bedankte sich mit einem kleinen Präsent und einem kleinen Maskottchen: Einen Stoff-Storch „Ronny“. Dies sorgte für große Begeisterung und Heiterkeit im Saal. Der stellvertretende Großmutzer Ortsvorsteher Matthias Winter ging ebenfalls auf die zahlreichen Brände näher ein und überreichte einen Präsentkorb. Zudem erwähnte er, dass es jetzt feststehe, dass Großmutz beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ den 8. Platz belegte. Der Ort habe Oberhavel mehr als würdig vertreten, die Feuerwehr habe daran auch einen großen Anteil gehabt.

Erwachsene üben Knotenbinden

Der Höhepunkt war der Vortrag der Jugend zu ihren Aktivitäten. Und das Üben von Knoten mit allen Anwesenden. Hierzu verteilten die Kinder und Jugendlichen kurze Seile an alle. Robin Schneider führte zwei Knoten (Kreuzknoten und Zimmermannsschlag) vor – alle sollten es nachmachen. Die kleinen Kinder gingen durch die Reihen und prüften sehr kritisch die erstellten Knoten. Dies sorgte für viele Lacher.

Die neue Pfarrerin Frau Lorrasch stellte sich vor und erteilte Gottes Segen. Anschließend wurde bis spät in die Nacht hinein gefeiert.

Von MAZonline

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