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Löwenberger Land Problemstorch „Ronny“ ist wieder da
Lokales Oberhavel Löwenberger Land Problemstorch „Ronny“ ist wieder da
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00:23 31.03.2019
Storch Ronny aus Glambeck spiegelt sich in einer Glastür im Garten von Ortsvorsteherin Hilde Peltzer-Blase. Quelle: Hilde Peltzer-Blase
Glambeck

Storch „Ronny“ ist wieder da. Er hat den Weg zurück nach Glambeck gefunden, wo er mittlerweile das vierte Jahr den Sommer über verbringt. „Er landete vor einer Woche. An seinem Ring ist er zu erkennen. Er ist topfit und humpelt nicht mehr“, sagt Hilde Peltzer-Blase, die seit Anfang an mit „Ronny“ quasi auf du und du steht. Ronny galt in den vergangenen Jahren als Problemstorch, weil er auf Autos landete, auf dem Lack herumhackte, in Vorgärten spazierte und sogar durch Terrassenfenster in Häuser eindrang. In überregionalen Zeitungen galt er aus diesen Gründen und seiner prinzipiellen Furchtlosigkeit bisweilen als Terrorstorch, deutschlandweit wurde über den Weißstorch berichtet.

„Ronny“ nicht allein in Glambeck unterwegs

In den ersten Tagen nach seiner Ankunft bewegte sich Ronny allein in Glambeck, kümmerte sich um das Nest, suchte Futter und war insgesamt sehr aktiv. Er hat von seinem Mut, an die Häuser zu gehen, nichts eingebüßt, klopfte schon wieder an Kellerfenster (vermutlich, weil er sein Spiegelbild sieht und Konkurrenz befürchtet). Seit Mittwoch ist er nicht mehr allein, ein Weibchen gesellte sich zu ihm. „Deshalb ist er ein bisschen ruhiger geworden. Ob das seine Partnerin aus dem vergangenen Jahr ist, konnten wir noch nicht feststellen“, so Hilde Peltzer-Blase. Jetzt würden sich beide Störche beschnuppern, eine weitere Konkurrenz, wie im Vorjahr, gibt es (noch) nicht.

Alteingesessene haben sich inzwischen an den Radau-Storch gewöhnt

In Glambeck gibt es neue Einwohner, sie müssten sich erstmal an Storch „Ronny“ und seine Eskapaden mit den Autos gewöhnen. „Die anderen Glambecker haben sich längst an Ronny gewöhnt. Da ist es nicht mehr so schlimm, wenn es auf dem Auto einen oder zwei Kratzer mehr gibt“, so die Ortsvorsteherin.

Von Stefan Blumberg

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