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Löwenberger Land Die nächsten Live-Ticker sind gesichert
Lokales Oberhavel Löwenberger Land Die nächsten Live-Ticker sind gesichert
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18:46 05.11.2019
Am Waldstadion in Löwenberg funktioniert alles. Mathias Zachow von der Gemeindeverwaltung, Löwenbergs Ortsvorsteher Mathias Brandenburg und der Vorsitzende des Löwenberger SV Stephan Richter(v.l. ) freuen sich. Quelle: Bert Wittke
Löwenberg

„Das ist schon ziemlich cool und macht das Löwenberger Land auch wieder ein Stück attraktiver“, sagt Stephan Richter. Der Vorsitzende des Löwenberger SV spricht von frei zugänglichem WLAN beziehungsweise kostenlosen Hotspots, von denen es jetzt in der Gemeinde die ersten vier Stück gibt. Zwei – am Löwenberger Bürgerhaus/Waldstadion sowie am Löwenberger Busbahnhof/Heimatstube – sind bereits freigeschaltet und in Betrieb. Zwei weitere – am Campingplatz sowie am Badestrand der Großen Plötze in Neuendorf – sollen in Kürze folgen. Dort sind nur noch einige technische Nachjustierungen seitens des Netzbetreibers – der Telekom – notwendig.

LSV-Chef freut sich ganz besonders

Über den Hotspot am Waldstadion freut sich LSV-Chef Stephan Richter natürlich ganz besonders. „Den hätte ich da ganz gerne schon während der jüngsten Löwenspielen gehabt“, verriet er am Dienstag. Aber es sei auch so schon ganz toll, dass man dort nun frei zugängliches und nutzbares WLAN habe. „Das ist zum Beispiel prima für unseren Live-Ticker, den wir immer bei den Löwenspielen machen oder auch für die Berichterstattung von anderen hochkarätigen Sportveranstaltungen des LSV ab dem kommenden Jahr“, sagt Stephan Richter. Und auch die Fußballer des Vereins hätten es jetzt leichter, ihre Ergebnisse unmittelbar nach Spielschluss weiterzumelden. Bislang hätten sie ihren Laptop immer über ein privates Handy verbunden.

Ein zweiter Hotspot in Löwenberg deckt die Region am Busbahnhof/Heimatstube bis zum Karl-Marx-Platz ab. Quelle: Bert Wittke

„Im April 2018 haben wir die Information bekommen, dass das Land Brandenburg ein Programm für 1500 WLAN-Hotspots auflegt“, sagte Mathias Zachow vom Bauamt der Gemeinde am Dienstag in Löwenberg. Man habe sich dann zunächst Gedanken gemacht, wo es im Löwenberger Land Sinn macht, Hotspots zu stationieren. Schließlich verständigte man sich auf die Orte Bürgerhaus/Waldstadion und Busbahnhof/Heimatstube in Löwenberg sowie Campingplatz und Badestrand an der Großen Plötze in Neuendorf.

An zwei Orten in Löwenberg sind diese Schilder bereits zu sehen, zwei weitere in Neuendorf folgen. Quelle: Bert Wittke

Ursprünglich, so Mathias Zachow, habe die Gemeinde auch den Bahnhofsvorplatz in Neulöwenberg im Visier gehabt. Dort fehle es allerdings an einer kommunalen Immobilie, die über die notwendigen Medien – einen Telefon- und einen Stromanschluss – verfügt. Bei der Auswahl der Standorte habe auch der touristische Aspekt eine nicht zu unterschätzende Rolle gespielt. So erinnerte Bauamtsleiter Manfred Telm beispielsweise daran, dass etwa am Karl-Marx-Platz sowie am Bürgerhaus in Löwenberg Stellplätze für Wohnmobile ausgewiesen seien. Und auf dem Campingplatz in Neuendorf gebe es zahlreiche Dauercamper, die fast das ganze Jahr über draußen seien.Im Oktober dieses Jahres sind nun also die ersten Hotspots angeschlossen und in Betrieb genommen worden. „Ich hatte ja anfänglich noch ein paar Bedenken, ob wir auch überall auf dem Gelände und im Vereinsheim Empfang haben werden“, sagte LSV-Vorsitzender Stephan Richter am Dienstag, Aber seit der Freischaltung funktioniere tatsächlich alles einwandfrei. Davon habe er sich bereits selbst überzeugen können.

Gemeinde muss nur Strom für den Router bezahlen

Die Kosten für das freie WLAN der eingangs erwähnten 1500 Projekte trägt das Land Brandenburg. Auf die Gemeinde kommt lediglich das Stromgeld für das Betreiben der Router zu. „Eine überschaubare Größe“, wie Mathias Zachow vom Löwenberger Bauamt versicherte.

Bislang sollen von den 1500 Projektangeboten des Landes rund 1200 genutzt worden sein. Womöglich besteht die Gelegenheit, noch den einen oder anderen weiteren Standort im Löwenberger Land genehmigt zu bekommen.

Von Bert Wittke

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