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Oberhavel Die MAZ-Redaktion blickt zurück: Das waren unsere Momente im Jahr 2019
Lokales Oberhavel Die MAZ-Redaktion blickt zurück: Das waren unsere Momente im Jahr 2019
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20:04 30.12.2019
Das waren für die MAZ-Redakteure die Momente des Jahres 2019. Quelle: MAZ Oberhavel
Oberhavel

Ein aufregendes Jahr liegt hinter uns: Die MAZ-Redakteure schauen zurück und erzählen ihr ganz persönliches Ereignis des Jahres 2019:

„Gänsehaut“

Redakteur Knut Hagedorn erinnert sich. Quelle: Robert Roeske

Knut Hagedorn: „Das Schicksalvon Johannes Zeiske aus Marwitz bewegte in diesem Jahr viele Menschen. Im Dezember 2018 wurde ein Gehirntumor beim Zweijährige festgestellt, es folgten viele Monate Überlebenskampf. Tief beeindruckt war ich vom Willen und Lebensmut des kleinen Jungen, die er nicht nur bei einer Spendenübergabe der Marwitzer Feuerwehr im September präsentierte.“

„Nachdenklich“

Jeannette Hix erinnert sich. Quelle: ENRICO KUGLER

Jeannette Hix: „Mit Zeitzeugen zu sprechen,ist immer ein nachdenklicher Moment. So war ich sehr ergriffen,als aus der NS-Zeit überlebende Sinti und Roma in der Gedenkstätte Sachsenhausen Kränze für ihre ermordeten Familienmitglieder niederlegten. Wir, die friedlich aufgewachsen sind, können uns dieses Leid nicht vorstellen. Gut, dass es noch Zeitzeugen gibt, die uns mahnen, nicht zu vergessen.“

„Abgebrannt“

Helge Treichel erinnert sich. Quelle: Helge Treichel

Helge Treichel: „Viele Momentehaben mich 2019 beeindruckt: spannende Menschen, tragische Schicksale, ungewöhnliche Orte. Berührt hat mich nach dem Brand im Bootshafen von Birkenwerder im November, wie Michaela Bobon und Manfred Dahlke sich ein Bild von der Zerstörung machen – mit der Gewissheit, dass die meisten Vereinsmitglieder ihr zum Teil selbst gebautes Boot nicht ersetzen können.“

„Zeichen setzen“

Nadine Bieneck erinnert sich. Quelle: Nadine Bieneck

Nadine Bieneck: „Die Teilnahme 200 OranienburgerSchüler am Holocaust-Gedenktag im einstigen Konzentrationslager Auschwitz Anfang Mai hat mich tief bewegt. Erstmals nahmen Vertreter Deutschlands am „March of the Living“ teil, der jährlich der Holocaust-Opfer gedenkt. Ernsthaftigkeit, Interesse und Engagement der Oranienburger auf der Reise haben mich nachhaltig beeindruckt. “

„Tapferes Mädchen“

Sebastian Morgner erinnert sich. Quelle: Robert Roeske

Sebastian Morgner: „Evelina (r., 13) ist eine Frohnatur:Ihre Haut ist so verletzlich wie ein Schmetterlingsflügel. Jeder Druck, jeder Stoß löst eine Blase aus. Unvorstellbar, was dieses Mädchen mitmachen muss. Beim MAZ-Weihnachtskonzert Ende Dezember durfte ich sie – und ihre tolle Familie – persönlich kennenlernen. Ihre herzliche Art und ihr Mut taten gut. Sie ist ein starkes Mädchen.“

„Bosse-Premiere“

Robert Tiesler erinnert sich. Quelle: Youtube

Robert Tiesler: „„Ich warte auf dich“hieß der Song mit dem ersten von zwei Videoclips, die Bosse in Kremmen und Umgebung gedreht hat. Als ich Anfang Februar den Videoclip das erste Mal sah, war ich wirklich gerührt. Nicht nur von der Story im Video mit Bjarne Mädel, der seinen Hund sucht, sondern auch, wie liebevoll Kremmen und seine Bewohner ins Bild gesetzt worden sind.“

„Sternfahrt“

Stefanie Fechner erinnert sich. Quelle: Enrico Kugler

Stefanie Fechner: „Zur Sternfahrt der Landwirteam 26. November trafen sich am Sammelpunkt in Nassenheide mehr als eintausend Landwirte, um sich anschließend gemeinsam auf den Weg nach Berlin zu machen. Dort demonstrierten sie vereint gegen das geplante Agrar-Paket der Bundesregierung . Der Zusammenhalt unter den Bauern, der gewaltige Anblick der Traktoren – das hat mich sehr beeindruckt. “

„Flucht übern See“

Marco Paetzel erinnert sich. Quelle: Enrico Kugler

Marco Paetzel: „Karlheinz Kohl floh 1963 mit einem Freund über den halb zugefrorenen Nieder Neuendorfer See in den Westen. Als er mit mir im September an den Ausgangspunkt seiner Flucht trat, war das beeindruckend. Die beiden brachen ins Eiswasser ein, es stand auf Messers Schneide. Heute ist Karlheinz Kohl wieder nah an den Ort des rettenden Ufers gezogen – nämlich Heiligensee. “

„Zusammenhalt“

Robert Roeske erinnert sich. Quelle: Robert Roeske

Robert Roeske: „Tief beeindruckt war ich speziell 2019 über die Arbeit der unzähligen freiwilligen Helfer in den vielen Vereinen der Region, aber auch über die Mitarbeit tausender Bürger, die den vielen Spendenaufrufen quer durch den Kreis immer wieder folgen, um Geld, Blut, Knochenmark zu spenden oder auch für einander da zu sein und sich gegenseitig zu helfen. Das macht Mut für 2020!“

„Abgestürzt“

Bert Wittke erinert sich. Quelle: Bert Wittke

Bert Wittke: „Ein Kleinflugzeug vom Typ Cessna Supervan 900ist am 11. September zwischen Badingen und dem Flugplatzgelände in Gransee abgestürzt. Dabei fand der 31-jährige Pilot den Tod. Die Maschine hatte plötzlich auf freiem Feld aufgesetzt und war dann gegen einen Baum geprallt. Leider gehören auch solch traurige Ereignisse zum Arbeitsalltag der MAZ-Redakteure.“

„Dazugelernt“

Martina Burghardt. Quelle: Martina Burghardt

Martina Burghardt: „Über eine Jagdzu berichten, ist etwas anderes, als sie selbst zu erleben. Der Jagdgebrauchshundeverein Oberhavel/Uckermark und die Landeswaldoberförsterei luden Anfang Mai erneut Gäste zum Abendansitz nach Zehdenick ein. Wovon sie und ich mich überzeugen konnten: Jäger lieben die Natur und sie wissen unendlich viel über die Zusammenhänge. “

Von MAZonline

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