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Oberhavel Mann bei Brand in Wohnhaus verletzt
Lokales Oberhavel Mann bei Brand in Wohnhaus verletzt
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00:21 08.02.2018
Brand an der Eberswalder Straße in Oranienburg: Ein Mann muss gerettet werden. Quelle: Helge Treichel
Oranienburg

Ein 63-jähriger Mann wurde am Montag von Feuerwehrleuten schwer verletzt aus seiner Wohnung in der Eberswalder Straße gerettet und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Oranienburg gebracht. In seiner Wohnung in der vierten Etage eines Mehrfamilienhauses war es aus zunächst nicht bekannter Ursache zu einem Brand gekommen. Darüber informierte Polizeisprecherin Dörte Röhrs auf Nachfrage. Der Mann, der wegen einer Krebserkrankung von einem Pflegedienst betreut wurde und erst kurz zuvor versorgt worden war, erlitt eine Rauchgasvergiftung sowie Schnittwunden.

Feuerwehrleute versuchen, dem Mann eine Atemschutzmaske überzuziehen, nachdem er am Fenster frische Luft geschnappt hatte. Wegen eines Krebsleidens hat er am Hals einen Zugang zur Luftröhre. Quelle: Helge Treichel

Nachbarn hatten das Feuer gegen 12 Uhr durch die Rauchentwicklung und den Gestank wahrgenommen. Sie warnten die anderen Hausbewohner und riefen die Feuerwehr. Rund zehn Mieter verließen daraufhin das Gebäude. Der alleinige Bewohner der betroffenen Wohnung öffnete allerdings nicht die Tür, die daraufhin aufgebrochen wurde, so die Polizeisprecherin.

Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Haufen von Plastikabfällen gebrannt, die sich hinter der Eingangstür im Flur befanden. Die Flammen konnten ohne den Einsatz von größeren Mengen an Löschwasser unter Kontrolle gebracht und erstickt werden. Im Anschluss mussten die Wohnungen des betroffenen Treppenaufgangs durchlüftet werden.

Mit einer Rauchgasvergiftung und Schnittwunden wurde ein 63-jähriger Mann am Montag nach einem Brand in seiner Wohnung ins Krankenhaus Oranienburg eingeliefert. Nachbarn hatten das Feuer gegen 12 Uhr in dem Mehrfamilienhaus an der Eberswalder Straße in Oranienburg bemerkt. Nachdem die Wohnungstür aufgebrochen war, konnte der pflegebedürftige Mann gerettet und das Feuer ohne Löschwassereinsatz bekämpft werden.

Den Brandgeruch hatte zuerst Alina Klein wahrgenommen, die sich in der Nachbarwohnung befand. Die 17-jährige Schülerin rief zunächst ihren im Nachbarhaus wohnenden Großvater an. Jürgen Klein konnte den aufsteigenden Rauch bereits aus seinem Fenster heraus sehen. Der 73-Jährige lief sofort in das andere Haus hinüber und klopfte alle Bewohner der Hausnummer 30 aus ihren Wohnungen, darunter Friedhelm Weigandt (58), der seinerseits sofort den Notruf 112 wählte. Gemeinsam wurden weitere Hausbewohner gewarnt.

Gleich nach dem Abrücken der Feuerwehr sicherten Kriminalbeamte Spuren. Der Notarzt wurde mit einem Helikopter nach Oranienburg gebracht. Der Hubschrauber landete auf dem Sportplatz der Polizeischule. Ein Feuerwehrfahrzeug brachte den Notarzt zum Einsatzort.

Von Helge Treichel

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