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Oberhavel Martin auf dem Pony
Lokales Oberhavel Martin auf dem Pony
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19:11 09.11.2016
Seit vergangenen Freitag proben die Kinder täglich in der katholischen Kita. Caspar (6, Mitte) spielt den St. Martin. Quelle: Foto: Kita
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Hennigsdorf

Wenn der Umzug zum St. Martinsfest am Freitagabend startet, wird Caspar Jank (6) auf einem richtigen Pony voranreiten. „Er ist unser ältester und traut sich das auch zu“, sagt Christine Parthey, Erzieherin in der Hennigsdorfer katholischen Kita. Jedes Jahr organisiert die Einrichtung den Laternenumzug, bei dem Kinder, Eltern und andere Bürger zur Kita Traumland in der Heinestraße ziehen. Das Shetland-Pony „Moppy“ hat eine Mutter aus Bötzow zur Verfügung gestellt. „Wir haben jedes Mal ein echtes Tier, Attrappen mussten wir noch nicht nehmen“, so Parthey. Meist kommen die Tiere von Eltern oder Bürgern aus der Region, die etwas für den traditionellen Umzug übrig haben.

Auch ein Martinsspiel wird es in diesem Jahr wieder ab 17 Uhr in der katholischen Kirche, Adolph-Kolping-Platz 1, geben. Dafür proben die älteren Kinder der „Wackelzahngruppe“ seit vergangenen Freitag täglich in ihrer Kita. Für etwa 20 Minuten reicht ihre Konzentration, dann hat Erzieherin Christine Parthey meistens ein Einsehen. „Ich übernehme die Erzählerrolle, damit die Kinder nicht so viel Text zu lernen haben.“ Mit dabei ist Caspar als Martin, andere Kinder spielen den Kaiser, Jesus oder den Bettler. Auch Gänse und das Volk werden von den Knirpsen gemimt. Insgesamt spielen 17 Kinder in der Kirche mit.

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Der Laternenumzug ist in der Kita schon Tradition. Selbst die einjährigen Kinder bringen sich schon in die Vorbereitungen ein. „Für uns als katholische Kita spielt das Fest natürlich eine große Rolle, es wird auch von den Bürgern super angenommen“, sagt Christine Parthey.

Zu Spenden ruft die Kita in diesem Jahr auf. Gebraucht werden neue oder gut erhaltene Dinge, die Männer im Alltag gebrauchen können – also etwa Kleidung oder Pflegeartikel. Auch Geldspenden sind erwünscht. Die Dinge gehen an die „Fazenda de Esperanca“ bei Nauen Eine katholische Lebensgemeinschaft hilft hier ausgeschlossenen und vernachlässigten Menschen, wie Drogen- und Alkoholabhängigen, beim Neuanfang.

Von Marco Paetzel

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