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Oberhavel Borcherts Plan für das CSI: Erst die Jugend, dann Routine
Lokales Oberhavel Borcherts Plan für das CSI: Erst die Jugend, dann Routine
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18:43 08.01.2019
Max-Hilmar Borchert im Stall auf dem Hof seiner Eltern. „Django“, ein fünfjähriger Wallach, startet mit ihm in Neustadt/Dosse. Quelle: Privat
Menz

Die eine heißt „Catharina“, ist zehn Jahre alt und eine Stute. Der andere heißt „Caspino“, ist 14 Jahre alt und ein Wallach – mit diesen beiden Pferden will Max-Hilmar Borchert am Wochenende beim internationalen Springreitturnier in Neustadt/Dosse gegen die Konkurrenz bestehen. „Wir sind gut drauf“, gab der 28-jährige Hoffnungsträger aus Menz am Dienstag grünes Licht. „Wir sind gut vorbereitet und freuen uns riesig auf das Turnier.“

Erster internationaler Vergleich des neuen Reitsportjahres

Die 19. Auflage des CSI Neustadt/Dosse beginnt am Freitag und geht bis Sonntag. In dieser Zeit treffen Reiterinnen und Reiter aus 14 Nationen in der Graf von Lindenau-Halle beim ersten internationalen Vergleich des neuen Reitsportjahres aufeinander. Die Pferdewelt schaut nach Ostprignitz-Ruppin.

Borchert plant mit mehreren Pferden

Mittendrin: Hoffnungsträger Max-Hilmar Borchert. Er will den Favoriten einmal mehr die Stirn bieten und gerade bei den beiden Höhepunkten zeigen, was er drauf hat. In den Weltranglistenspringen – der Preis der Deutschen Kreditbank AG am Sonnabend und der Große Preis des Landes Brandenburg am Sonntag – hat Borchert einen Plan. Diesmal wird er nicht mit demselben Pferd an den Start gehen. „Mit Catharina, einem noch sehr jungen und talentiertem Pferd, werde ich am Sonnabend starten“, erklärt der Springreiter, der auf dem Hof seiner Eltern in Menz arbeitet. „Am Sonntag kommt Routine ins Spiel. Da wird Caspino in den Parcours gehen. So spare ich Kräfte. Mein Ziel ist es schon, vorn mit dabei zu sein.“ Favoriten gäbe es viele. „Doch André Thieme, Publikumsliebling Holger Wulschner und Mario Stevens werden wieder nach Gold schielen. Alle haben schon gewonnen und haben es drauf.“

Auch Jungtiere schnuppern Turnierluft

Borchert macht sich am Mittwoch mit fünf Jungpferden auf den Weg nach Neustadt und lässt sie beim nationalen Springen der Jugend die Luft in der Halle schnuppern. „Dann geht es wieder zurück und ich reise mit meinen anderen drei Pferden wieder zum Turnier.“ Neben Catharina und Caspino wird noch Las Vegas (8/Wallach) starten. „Neustadt ist ein Höhepunkt“, sagt Borchert, der einst an Leukämie erkrankt war, sich zurück in den Sattel kämpfte und heute so gut wie gesund ist. „Ab und zu ein bisschen Schnupfen. Sonst alles okay“, sagt er.

Von Sebastian Morgner

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