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Oberhavel Mehr Lehrstellen als Bewerber
Lokales Oberhavel Mehr Lehrstellen als Bewerber
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18:05 11.04.2014
Philipp Russau kümmert sich auch ums Frühstücksbuffet. Quelle: Robert Roeske
Hennigsdorf

Drei Azubis hat das Hotel, drei weitere werden gesucht. Dabei gab es schon 20 Gespräche. „Vielen fehlt die Motivation, zudem gefallen die ungewöhnlichen Arbeitszeiten in unserer Branche einigen nicht“, so Gregor Seiphold, Manager des Hotels.
Auch andere Unternehmen im Kreis haben es schwer, geeignete junge Leute zu finden, sagt Daniela Kusch, stellvertretende Bereichsleiterin der Arbeitsagentur in Oranienburg. Das liegt am demographischen Wandel, aber auch daran, dass immer mehr junge Leute lieber in Berlin arbeiten. Ein Trend, der sich auch in den kommenden Jahren fortsetzen werde. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Bewerber fast um ein Viertel zurückgegangen. Bis März registrierte die Agentur rund 450 Bewerber für eine Lehrstelle, gleichzeitig gibt es in diesem Jahr aber 650 Angebote. Und trotzdem haben 290 Jugendliche noch immer keinen Ausbildungsplatz. „Die Anforderungen der Unternehmen passen oft nicht mit den Noten der Bewerber zusammen“, sagt Daniela Kusch. Auf der einen Seite müssten die Unternehmen auch Bewerbern eine Chance geben, die nicht die gewünschten Noten auf dem Zeugnis haben. „Es kann trotzdem sein, dass sich da Potenziale erschließen.“ Aber auch die Jugendlichen müssten sich vielleicht von ihrem ersten Berufswunsch verabschieden, um eine Lehrstelle zu bekommen, rät Daniela Kusch.

Hotelmanager Gregor Seipolt freut sich über jeden, egal welche Zensuren er mitbringt. „Wer sich anständig bewirbt, wird auch zum Gespräch eingeladen.“ Seipolt sucht über Internetplattformen wie Facebook und Azubiyo, aber auch in Schulen nach Bewerbern für Lehren zum Koch sowie zum Restaurant- und Hotelfachmann. Philipp Russau indes ist eher Vorzeige-Azubi. Für den 21-Jährigen stand immer fest, dass er kochen wollte. „Hier kann ich kreativ sein und meine Gedanken auf den Teller bringen.“ Rund 340 Euro netto verdient er pro Monat im ersten Lehrjahr, damit kommt der Hennigsdorfer zurecht. Dafür habe er Aufstiegsmöglichkeiten, könne in den rund 120 Hotels der Kette auch im Ausland arbeiten. „Es wäre toll, wenn ich irgendwann einen Stern hätte“, so der Azubi.

Von Marco Paetzel

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