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Mühlenbecker Land Bündnisgrüne und Linke empfehlen Filippo Smaldino
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11:05 16.08.2019
Zwei Bewerber gibt es um den Stuhl des Bürgermeisters im Rathaus der Gemeinde Mühlenbecker Land: Amtsinhaber Filippo Smaldino (SPD) und Herausforderer Mario Müller (CDU). Quelle: Enrico Kugler
Mühlenbecker Land

Schon vor seiner formalen Gründung beschäftigt sich der bündnisgrüne Ortsverband im Mühlenbecker Land intensiv mit kommunalpolitischen Themen. Für die anstehende Bürgermeisterwahl am 1. September habe er ein klares Urteil gefällt: „Filippo Smaldino soll es sein und bleiben.“ Darüber informierte Joana Ohme. In einer gemeinsamen Presseerklärung rufen ebenso der Ortsverband und die Fraktion der Linken sowie Zühlsdorfs Ortsvorsteher Thomas Pump (Die Linke) ihre Anhänger dazu auf, dem SPD-Kandidaten ihre Stimme zu geben.

„Nach Jahren eines CDU-Bürgermeisters gab es im Jahre 2011 in der Gemeinde eine große Wechselstimmung“, erinnert sich Marco Pavlik, Vorsitzender der Linken in der Gemeinde. „Ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger wünschte sich einen besseren Umgang des Rathauschefs mit den Menschen im und außerhalb des Rathauses“, so Pavlik. Zühlsdorfs Ortsvorsteher Thomas Pump erinnert sich: „Dieser andere Umgang war Filippo Smaldino. Offen, modern und wirklich bürgernah mit einer großen Tasche voller Ideen, wie er die Gemeinde unter Einbeziehung möglichst Vieler entwickeln wollte nach Jahren der Stagnation.“

„Ungerechtfertige Angriffe politischer Konkurrenten“

„Wir wissen, dass das Bürgermeisteramt ein schwieriges Amt sein kann, in dem man nicht nur für Dinge zur Rechenschaft gezogen wird, die man selbst nicht gut erledigt hat, sondern auch oft heftigen und ungerechtfertigten Angriffen politischer Konkurrenten ausgesetzt ist“, sagt Linken-Fraktionsvorsitzender Hartmut Lackmann: „Das merken wir seit vielen Monaten.“ Es entstehe der Eindruck, „dass hier seit langem eine sehr unfaire, vielleicht sogar unsaubere Kampagne gegen einen amtierenden Bürgermeister gefahren wird, der seine ganze Kraft seit acht Jahren dem Wohl der Gemeinde widmet“, sagt lackmann. Auch Fraktionsmiglied Kerstin Rennspieß kennt den Bürgermeister seit vielen Jahren nicht nur aus der Arbeit im Sozialausschuss und ist überzeugt: „Wenn man einem Bürgermeister bescheinigen kann, eine soziale Ader und ein Gespür für die Menschen zu haben, dann ist es Filippo.“ Er habe mit aktiver Unterstützung der Fraktionen der SPD und der Linken viel für den Ort erreicht und dabei auch seine Gesundheit nicht geschont. „Er hat unglaublich stark und mit großer Leidenschaft seit vielen Jahren in Potsdam und Berlin für die Heidekrautbahn gekämpft“, sagt Pavlik und Lackmann ergänzt: „Mit ihm können wir viele unserer guten Ideen umsetzen.“

Deshalb rufen sie die Einwohner dazu auf, am 1. September wählen zu gehen: „Geben Sie Ihre Stimme dem besten Bürgermeisterkandidaten des Mühlenbecker Landes – für Filippo Smaldino, damit wir mit einem sozial engagierten Bürgermeister an der Spitze die Gemeinde weiter entwickeln können!“ Mit Blick auf die parallel stattfindende Landtagswahl rufen sie in einer Pressemitteilung dazu auf: „Wählen Sie mit der Erst- und Zweitstimme den Kandidaten der Linken, Vadim Reimer, in den Landtag!“

Grüne: Größere gemeinsame Schnittmenge mit Smaldino

Die Grünen im Mühlenbecker Land beschreiben sich als bunte Gruppe: Der Rentner in Strickjacke neben der Studentin, die Managerin neben dem Gärtner mit hoher Neigung zum Öko-Landbau – so unterschiedlich die Menschen sind, so vielfältig sind auch die Gründe für ihre Entscheidung. Mancher findet, dass Smaldino in den letzten acht Jahren sehr gute Arbeit geleistet und deshalb weitere bündnisgrüne Unterstützung verdient hat, andere sehen bei ihm im Vergleich zum zweiten Bewerber, dem CDU-Kandidaten Mario Müller, einfach die größere Schnittmenge zum Erreichen wichtiger Ziele. „Ein eigener Bürgermeister-Kandidat wäre natürlich die einfachste Lösung gewesen, aber noch hat keiner von uns die Zeit und die Kraft, diese Aufgabe zu übernehmen“, sagt Joana Ohme, die frisch ins Mühlenbecker Gemeindeparlament gewählt worden ist. Aber der aktuelle Bürgermeister stehe den Bündnisgrünen sehr nah: „Filippo Smaldino ist ein sehr grün denkender Sozialdemokrat mit dem ich in den nächsten Jahren wirklich gerne zusammenarbeiten werde“, so Joana Ohme.

Dies Meinung bestätigt der bündnisgrüne Fraktionsvorsitzende Thomas Henning: „Natürlich wären mir Annalena Baerbock oder Robert Habeck lieber, aber die haben gerade anderes zu tun. Und Filippo Smaldino habe ich in vielen Jahren als hoch engagierten, bürgernahen Bürgermeister erlebt, der immer ein offenes Ohr hat – für die Belange der Bürgerinnen und Bürger, aber auch für Fragen von Klima- und Naturschutz.“ Seine Fraktion sei sich einig: „Vor uns liegen große Aufgaben, die wir nur mit einem Bürgermeister lösen können, der unsere Vorhaben unterstützt. Und das kann Filippo allemal besser als sein Kontrahent“. Peter Kunkel, Schönfließer Ortsbeirats-Mitglied, bringt mit diesen Worten auf den Punkt, was alle in der Gruppe denken würden – auch wenn sie sonst so unterschiedlich sind.

Herausforderer Mario Müller (CDU) wird von Freien Wählern, FDP und der AG Mühlenbecker Land unterstützt.

Von Helge Treichel

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