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Mühlenbecker Land Grimm: „Zerrbild der Realität“
Lokales Oberhavel Mühlenbecker Land Grimm: „Zerrbild der Realität“
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17:10 15.08.2019
Harald Grimm (SPD) vor den Reihen der Gemeindevertretung im Mühlenbecker Land. Quelle: Helge Treichel
Mühlenbecker Land

Mit der Wahlempfehlung seiner Verbündeten setze CDU-Bürgermeisterkandidat Mario Müller seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel. Zugleich begebe er sich in die Abhängigkeit eines Werner Haberkern (Freie Wähler), der nicht gerade für Fairness im Umgang mit politischen Gegnern, insbesondere seinem Lieblingsfeind Ex-Bürgermeister Klaus Brietzke (CDU) bekannt ist. Mit dieser Darstellung reagierte die SPD Mühlenbecker Land am Donnerstag auf das politische Bündnis. Dass Aktionsgemeinschaft und FDP mit ihren beiden einzigen Gemeindevertretern beim großen Indianer-Ehrenwort für Müller dabei sind, überrasche nicht: „Filippos Politik war ihnen wohl von Anfang an zu modern, zu sozial und zu mutig“, so Sprecher Harald Grimm.

SPD widerspricht der inhaltlichen Begründung

 Der inhaltlichen „Begründung“ der Wahlempfehlung widerspricht die SPD: „Das Gegenteil ist richtig.“ In Bezug auf sozial verträglichen Straßenbau, Wohnungsbau für Jung und Alt, betreutes Wohnen, Heidekrautbahn und Kita seien SPD und Bürgermeister seit 2008 und vor allem nach der Bürgermeisterwahl 2011 immer aktiv gewesen und treibende Kräfte. Grimm: „Wir erkennen sehr wohl Initiativen auch anderer Parteien und Wählergruppen oder Interessenvertreter an. Das gilt landespolitisch mit Blick auf die Freien Wähler und konkret bei uns vor Ort zum Beispiel für Die Linke beim schwierigen Thema Straßenbau, B90/Grüne zum lokalen Klimaschutz oder Elternvertreter zur Kita. Aber während manche Gemeindevertretung oder Stadtverordnetenversammlung sich durch persönlich geprägte Auseinandersetzungen untereinander und mit ihren Verwaltungen blockieren, ist es uns in der Gemeinde Mühlenbecker Land gelungen, einen konstruktiven Arbeitsstil zu entwickeln und damit vorwärtsweisende Entscheidungen möglich zu machen und zu treffen.“

Bürgermeister anerkenne Leistungen anderer

Es handele sich um ein Zerrbild der Realität, wenn ausgerechnet vom Vertreter der kleinsten Partei in der Gemeindevertretung der Eindruck erweckt wird, Bürgermeister Smaldino komme immer erst dann ins Spiel, wenn alles fertig sei. Auch hier gelte das Gegenteil: Ohne die BI Ausbau A10 und Filippos persönlichen Einsatz vor dem OVG Berlin-Brandenburg wäre die Zehnrutenwegbrücke über die A10 zwar abgerissen worden, aber es hätte kein letztinstanzliches Urteil zu ihrer Wiedererrichtung gegeben, so Grimm: „Anerkennung der Leistungen anderer ist nicht jedermanns Sache, zum Glück aber eine Stärke unseres Bürgermeisters.“

Von MAZonline

Die Liberalen, die Freien Wähler und die AG Mühlenbecker Land unterstützen den CDU-Bürgermeisterkandidaten Mario Müller.

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