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Mühlenbecker Land Herber Verlust für die Verwaltung des Mühlenbecker Landes
Lokales Oberhavel Mühlenbecker Land Herber Verlust für die Verwaltung des Mühlenbecker Landes
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14:22 09.01.2020
Kerstin Bonk und Bürgermeister Filippo Smaldino Seite an Seite im Rathaus der Gemeinde. Quelle: Helge Treichel
Mühlenbeck

„Das tut mir persönlich und menschlich sehr weh“, gesteht Felippo Smaldino ein. Der Bürgermeister der Gemeinde Mühlenbecker Land spricht von einem großen Verlust in den Reihen seiner Verwaltung, der nicht so leicht zu verkraften sei. Zum 30. Juni dieses Jahres wird Kerstin Bonk das Mühlenbecker Land verlassen und in die Verwaltung nach Liebenwalde wechseln.

Bürgermeister zeigt Verständnis

„Ich kann und will ihr das nicht verübeln“, sagt Felippo Smaldino. Schließlich wohne Kerstin Bonk in Hammer, einem Ortsteil Liebenwaldes, und könne dann quasi mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Kerstin Bonk hat in der Gemeindeverwaltung des Mühlenbecker Landes viele Funktionen inne – sie ist Kämmerin und stellvertretende Bürgermeisterin managt Bereiche wie Soziales und Personal sowie den gesamten Sitzungsdienst. Sie zu ersetzen, so der Bürgermeister, werde ein schwieriges Unterfangen werden. Dabei denkt der Verwaltungschef nicht zuerst an die Posten von Kerstin Bonk, die neu zu besetzen sind, sondern mehr an das gemeindespezifische Wissen, das sie während der vielen Jahre ihrer Dienstzeit im Mühlenbecker Land, einem Herzkranz von Berlin, angehäuft hat. Aber, so der Bürgermeister, da können man nichts machen. In Liebenwalde werde nun mal in diesem Jahr eine wichtige Stelle in der Verwaltung vakant, wie zu hören war. Er könne es seiner Kollegin Kerstin Bonk nicht verübeln, wenn sie nun in die Verwaltung nach Liebenwalde wechseln möchte.

Verwaltungsstruktur wird überdacht

Nach seiner Wiederwahl als Bürgermeister , so Filippo Smaldino, habe er sich ohnehin das Ziel gestellt, die Verwaltungsstruktur im Mühlenbecker Land zu überdenken. Zurzeit seien dort zwei Fachbereichsleiter tätig, aber es werde jedoch eine dritte Stelle ausgeschrieben.

Von Bert Wittke

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