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Mühlenbecker Land MAZ-Landtagskandidaten-Check (Frage 2): Die Schulsituation im Wahlkreis 8
Lokales Oberhavel Mühlenbecker Land MAZ-Landtagskandidaten-Check (Frage 2): Die Schulsituation im Wahlkreis 8
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20:23 20.08.2019
Am 1. September ist Landtagswahl in Brandenburg. Quelle: Christian Ohde
Oberhavel

Die MAZ stellt den Landtagskandidaten des Wahlkreises 8 bis zum Ende der Woche täglich eine Frage per WhatsApp. Am Dienstag ging es um die Bildung: Wie bewerten Sie die aktuelle Schulsituation? Was sollte für Schüler und Lehrer verbessert werden?

Inka Gossmann-Reetz (SPD)

„Wir wollen weniger Schulabbrecher, damit JEDES Kind eine gute berufliche Zukunft hat – ob Überflieger oder mit Förderbedarf. Dafür brauchen wir mehr qualifizierte Lehrer, wir haben die Ausbildungszahlen bereits verdoppelt. Jetzt müssen die Kommunen mitziehen und die Schulen zeitgemäß ausstatten.“

Roger Pautz (CDU)

„Chancengerechtigkeit gibt es nur durch gute Bildung. Rot-Rot hat hier versagt. Die Digitalisierung macht vor dem Bildungssystem keinen Halt. Darum müssen wir unsere Kinder fit für digitalen Wandel machen. Unsere Lehrer und Erzieher leisten Großes, sie verdienen mehr Wertschätzung und Unterstützung.“

Vadim Reimer (Die Linke)

„In unserem Wahlkreis gibt es zwei Gesamtschulen, die deutlich übernachgefragt sind, was für das Schulmodell und die gute Qualität dort spricht. 28 Schüler*innen und mehr pro Klasse geht aber gar nicht. Die Platzkapazitäten sind nicht ausreichend. Der Schulentwicklungsplan muss daher dringend überarbeitet und an die Bedarfe angepasst werden und zwar in enger Abstimmung mit den Kommunen.“

Dr. Daniela Oeynhausen (AfD)

„OHV ist besser aufgestellt als andere Regionen. Ich lehne rot-rote Bildungsexperimente ab, setze mich für eine optimale Förderung unserer Kinder ein: Erhalt und Stärkung des Gymnasiums, weniger Ausfall, mehr berufsorientierte Ausbildung in Oberschulen mit Durchlässigkeit zwischen den Schulformen.“

Julia Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen)

„Wir wollen Schüler*innen mehr Freiräume für ihre individuelle Entwicklung geben und weg vom Leistungsdruck. Dafür müssen wir dem Mangel an Lehrer*innen begegnen: Mehr ausbilden und zusätzliches Verwaltungspersonal an Schulen, sodass sich Lehrer*innen auf ihre pädagogische Arbeit konzentrieren können.“

Werner Lindenberg (BVB/Freie Wähler)

„Konsequente weitere Investitionen in unsere Bildungseinrichtungen (aller Art). Mehr Lehrer für Integration und Teilhabe unserer Schüler. Schülerbeförderung mit einem moderaten Pauschalpreis. Schulämter an die Basis – in die Landkreise.“

Jörg Rathmer (FDP)

„Schüler verdienen die beste Bildung. Jeder soll sich optimal entfalten können. Unterrichtsausfall muss beendet und unsere Schulen aus der Kreidezeit ins Digitalzeitalter geholt werden. Neben Gymnasium und Berufsschule möchte ich die Oberschulen stärken – wir brauchen auch zukünftig Meister und Master.“

Thomas Bennühr (Piratenpartei)

„1. Zum Teil zu lange Schulwege, schlechte Anbindung durch ÖPNV. Es fehlen Sozialpädagogen. 2. Zugang zu digitalen Bildungsangeboten; Medienkompetenz vermitteln. Mehr Lehrkräfte, weniger Unterrichtsausfall. Mehr Unterricht, weniger Verwaltung. Landeszuschüsse für Kostenfreiheit von Schülerbeförderung, Schulbüchern und Schulessen.“

Jessica Schulz (Die Partei)

„Vielen Dank für diese Fragen.“

Von MAZonline

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