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Mühlenbecker Land Offene Fragen zur Bahnstrecke
Lokales Oberhavel Mühlenbecker Land Offene Fragen zur Bahnstrecke
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16:33 27.09.2019
Die Heidekrautbahn der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB). Quelle: NEB
Mühlenbecker Land

Viel Zeit verwendete der Ausschuss Heidekrautbahn am Donnerstagabend auf die Beantwortung einer Petition. Damit reagierten die Mitglieder auf eine Unterschriftensammlung der Bürgerinitiative Dialog Heidekrautbahn zu seit langem diskutierten Themen. Darunter sind das Nachtfahrverbot für Güterzüge, die Schrankenschließzeiten, ein Glyphosatverbot für die Bahntrassenpflege und die Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung.

Der Ausschussvorsitzende Werner Haberkern (Freie Wähler) meint dazu gegenüber der MAZ: „Ich finde, dass wir bereits jetzt einen stärkeren Austausch zur Heidekrautbahn haben als sonst üblich. Die Stimmung ist auch nicht mehr aggressiv, wie zum Anfang.“ Der Ausschuss ist auch der einzige Sonderausschuss derzeit in der Gemeinde Mühlenbeck zu einem Einzelprojekt. Da von der Verwaltung noch keine Antwortvorlage geliefert worden ist, stellte der Ausschuss sein Sitzungsprotokoll dafür zur Verfügung. „Ich hoffe, dass der Bürgermeister daraus bald ein Schreiben formuliert“, sagt Haberkern.

Diskutiert wurde weiterhin die Zuwegung zu den Bahnhöfen und ihre genaue Lage. In dieser Frage sieht der Ausschuss nun die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) als Eigentümer in der Pflicht. „Jetzt sind die Planer dran, die Verkehrslast durchzurechnen und dafür Lösungen zu finden“, betont Haberkern. Er hoffe, in der kommenden Ausschuss-Sitzung im November die Zahlen auf dem Tisch zu haben, um gegenüber der Gemeindevertretung eine Empfehlung abgeben zu können. „Wir sind da unter Zeitdruck“, unterstreicht der Ausschussvorsitzende. Ungeklärt sei dabei auch, ob die Möglichkeit bestehe, für die Zuwegung zum geplante Bahnhof Schildow ein Privatgrundstück zu erwerben, oder ob sich dafür eine andere Lösung finde.

Noch keine neuen Erkenntnisse konnte der anwesende Berater für die Reaktivierung der Heidekrautbahn bei der NEB, Reinhold Dellmann, zu den geplanten Zügen mit Wasserstoffantrieb in den Ausschuss einbringen. Der Brennstoffzellenantrieb ist auch eine Forderung der Bürgerinitiative, da diese Technologie als emissionsarm und leise angesehen wird. Dellmann bestätigte, dass die NEB mit der Enertrag im Gespräch sein. Diese will künftig in Oberhavel den Wasserstoff dafür produzieren (MAZ berichtete). Ob das Werk kommt, steht aber noch nicht fest. „Das sind Infrastrukturmaßnahmen, die jetzt vom Land entschieden werden müssen, das können wir als Gemeinde nicht“, sagt Haberkern.

Von Matthias Busse

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