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Mühlenbecker Land Rettungsschwimmer machen Zühlsdorfer Kinder fit
Lokales Oberhavel Mühlenbecker Land Rettungsschwimmer machen Zühlsdorfer Kinder fit
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15:55 06.03.2020
Die Vorschulkinder der „Regenbogengruppe“ mit ihrer Erzieherin Lydia Neumann (links), Kitaleiterin Liane Gohlke (Mitte) und Maskottchen "Nobbi" Quelle: Gemeinde Mühlenbecker Land
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Zühlsdorf

Der Sommer ist nicht mehr weit und wie jeder weiß, sind Kinder oft kaum zu bremsen, sobald sie in die Nähe von Wasser kommen. Dass es an Strand und See aber auch einiges zu beachten gibt, das lernten die Vorschul- und Hortkinder in der Kita „Schneckenhaus“ am Freitag (6. März).

Für das Projekt besuchten drei ausgebildete Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) die Kita in Zühlsdorf. „Wir veranstalten diese Schulung jedes Jahr mit den größeren Kindern, um sie bestmöglich auf den Sommer vorzubereiten“, erklärt Kitaleiterin Liane Gohlke. Die DLRG rief das Projekt als Reaktion darauf ins Leben, dass die Anzahl tödlicher Badeufälle bei den Unter-10-Jährigen seit Jahren ansteigt. Finanziert werden die Kindergartentage über den Sponsorpartner Nivea und sind daher für Kitas deutschlandweit kostenfrei.

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Wie schwer es ist, jemanden mit der Rettungsboje aus dem Wasser zu ziehen, durften die Kinder auch selbst einmal ausprobieren Quelle: Gemeinde Mühlenbecker Land

Mit „Nobbi“ selbst zum Retter werden

Zusammen mit einem lebensgroßen Plüschseehund, dem Maskottchen „Nobbi“ – in dem sich Rettungsschwimmerin Johanna verbarg – trainierten die ausgebildeten Lebensretter Nils und Linh mit den Kindern: Was ist am Wasser zu beachten? Was tut eigentlich ein Rettungsschwimmer den ganzen Tag? Und wie verhalte ich mich richtig in der Sonne?

Die Zühlsdorfer Kinder waren sichtlich begeistert und mit großem Engagement bei der Sache: So durften sie selbst Lebensretter sein und sich gegenseitig mit echtem Rettungsequipment aus den „Fluten“ des Schwungtuches erretten. Ein Puppentheater rundete die kindgerechte, nichtsdestoweniger sehr lehrreiche Schulung ab. Und am Schluss gab es für jeden Teilnehmer eine persönliche Urkunde.

Von MAZonline

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