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Oberhavel Nach dem Superwahlsonntag: Oberhavels Kreisausschuss tagt mit Überlänge
Lokales Oberhavel Nach dem Superwahlsonntag: Oberhavels Kreisausschuss tagt mit Überlänge
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01:18 08.06.2019
Nach der Ermittlung des Ergebnisses durch die Wahlvorstände erfolgt nun die Überprüfung durch den Kreiswahlausschuss. Quelle: Robert Roeske
Oberhavel

Rudi Mießner hat auch knapp zwei Wochen nach dem „Superwahlsonntag“ noch jede Menge um die Ohren. Die Ergebnisse der Europa- und Kommunalwahlen am 26. Mai beschäftigen den Kreiswahlleiter Oberhavels noch immer.

So bei der offiziellen Sitzung des Kreiswahlausschusses am Dienstagnachmittag. Dreieinhalb Stunden saßen der Kreiswahlleiter und seine Beisitzer zusammen, um die Entscheidungen aller Wahlvorstände des Landkreises zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. „Das dauerte dieses Mal ziemlich lange. Bei der letzten Europawahl waren wir nach einer Stunde durch“, verrät der Kreiswahlleiter.

Größter Teil der Korrekturen bei Briefwahlergebnissen notwendig

Etwa 45 Vorgänge sowohl bei der Europa- als auch bei den Kommunalwahlen beriet der Wahlausschuss und revidierte zuvor getroffene Entscheidungen von Wahlvorständen. „In der Hitze des Gefechts und nach einem langen Tag können Fehler durchaus passieren“, zeigt Rudi Mießner Verständnis. „Aber genau dafür sind wir dann da. Um noch einmal alles anzuschauen, zu kontrollieren und zu überprüfen“. Der größte Teil der Korrekturen habe im Bereich der Briefwahlen stattgefunden. „Bei der Urnenwahl ging es um etwa fünf Vorgänge, die der Kreiswahlausschuss anders bewertet hat als der Wahlvorstand im Wahllokal und bei denen Stimmzettel daher nachträglich für doch gültig erklärt wurden.“

Offizielles Wahlergebnis wird für Veröffentlichung erarbeitet

In den kommenden Tagen erstellt Rudi Mießner nun die öffentliche Bekanntmachung aller gewählten Kandidaten des Kreises. Viele Zahlen gelte es dabei zusammenzutragen, die offizielle Reihenfolge der Ersatzkandidaten bekannt zu machen und „vor allem darauf zu achten, dass am Ende alles stimmt“.

Nach der Veröffentlichung der offiziellen Wahlergebnisse haben alle wahlberechtigten Einwohner Oberhavels ebenso wie Parteien und Einzelbewerber die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen Einspruch gegen die Gültigkeit der Wahl zu erheben. Erst nach dieser Frist wird es auch für den Kreiswahlleiter Ende Juni wieder etwas ruhiger zugehen. Dann freut sich Rudi Mießner auf „eine Woche Urlaub“.

Von Nadine Bieneck

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