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Oberhavel Neue IT-Ausstattung für die Grundschule
Lokales Oberhavel Neue IT-Ausstattung für die Grundschule
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02:15 04.02.2018
Martin Jablonski-Zimare (r.) und André Klöpfel haben als Eltern viel Zeit und Fachwissen in das IT-Konzept für die Schule gesteckt. Quelle: Helge Treichel
Glienicke


Bereits im September letzten Jahres waren die Mitglieder des Sozialausschusses zu Besuch im Computerkabinett der Glienicker Grundschule. Konnten am eigenen Leibe erfahren, dass die Ausstattung nicht auf dem aktuellen Stand der Technik ist. Nun stand das Thema in der letzten Sitzung wieder auf der Tagesordnung, als Schulelternsprecher Martin Jablonski-Zimare und André Klöpfel die technische Umsetzbarkeit ihres IT-Konzeptes für die Schule vorführten.

Der Sozialausschuss besichtigte das Computerkabinett der Grundschule Glienicke Quelle: Helge Treichel

Vor zwei Jahren hatten Jablonski-Zimare und Klöpfel begonnen, dieses Konzept aufzustellen, mit dem die IT-Ausstattung der Schule auf einen modernen und aktuellen Stand und die Rechner zukunftsfähiger gemacht werden sollen. So sollen die Geräte auf lizenzfrei verfügbare Open-Source-Software umgestellt werden. Das ermögliche eine Chancengleichheit für alle Kinder, so Jablosnki-Zimare, da diese Software auch zuhause kostenfrei genutzt werden kann. Gleichzeitig könne man so die Kosten für teure Lizenz-Software sparen, erklärt Jablonski-Zimare, der spätestens in zwei Jahren auch das Betriebssystem von Windows auf Linux umstellen möchte.

Neuer Rahmenlehrplan trat 2017 in Kraft

Nach dem 2017 in Kraft getretenen Rahmenlehrplan sei es außerdem nicht mehr zeitgemäß, dass nur in Computerkabinetten gearbeitet werde. Vielmehr würden einzelne Computer in die Klassen- und Fachräume gehören, damit diese – ebenso wie Schulbuch und andere Medien – selbstverständlich im Unterricht eingesetzt werden können. „Die Kinder sollen den Computer als Werkzeug begreifen.“ So sollen vorhandene PCs um Spendenrechner erweitert werden. Im Juni stimmte die Schulkonferenz für eine Umsetzung des Konzeptes.

40 000 Euro stellt die Gemeinde zur Verfügung

Und auch im Gemeindehaushalt 2017 wurde ein Budget von 40 000 Euro für die Erneuerung der IT-Ausstattung der Schule eingestellt. „Die Mittel der Gemeinde sollen sinnvoll und gut eingesetzt werden“, so der Elternsprecher. Umso mehr wünscht er sich eine zeitnahe Ausschreibung des IT-Konzeptes, für dessen Ausschreibung die Initiatoren sogar ein Leistungsverzeichnis erstellt haben. Doch die Ausschreibung lasse auf sich warten, erklärte er gegenüber der MAZ enttäuscht.

Schulkonferenz stimmt dem IT-Konzept zu

Nach der Sozialausschusssitzung war das Konzept am Mittwoch erneut Thema der Schulkonferenz, die dem ganzen mit Stimmenmehrheit zustimmte. Auch der IT-Experte der Gemeinde halte das Konzept für umsetzbar. Jetzt gebe es nur noch datenschutzrechtliche Bedenken, weil es für die neuen Prozessoren keine regelmäßigen Updates für Windows 7 mehr gebe, erklärte Jana Klätke, zuständige Fachdienstleiterin der Gemeinde. Eine entsprechende Anfrage habe sich an das Landesamt für Datenschutz gerichtet.Gegen den Kauf von Windows 10 hatte sich die Schulkonferenz ausgesprochen. Geld von der Gemeinde war dafür eingeplant. Sie verstehe nicht, warum die Eltern das alte Betriebssystem nutzen wollen, so Klätke. „Ich hätte begrüßt, Lehrern und Schülern ein modernes System zur Verfügung zu stellen.“

Gemeinde lässt datenschutzrechtliche Bedenken prüfen

Parallel werde nun die Ausschreibung für das IT-Konzept vorgenommen. Eine Vergabe erfolge jedoch erst nach datenrechtlicher Freigabe. Klätke: „So eine umfängliche Beteiligung der Eltern an einer IT-Ausschreibung ist ein Novum.“

Von Ulrike Gawande

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