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Oberhavel Neue Plentz-Kreation: Martins Apfelbrot
Lokales Oberhavel Neue Plentz-Kreation: Martins Apfelbrot
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08:05 14.01.2017
Am Freitag ist das neue Apfelbrot erstmals präsentiert worden. Verkauft wird es ab 20. Januar auf der Grünen Woche. Quelle: Robert Roeske
Schwante

Schon seit 2001 ist die Bäckerei Plentz aus Schwante bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin dabei, und immer mit einer neuen, selbst kreierten Spezialität. „Die Grüne Woche schreit nach neuen Produkten“, sagt Bäckermeister Karl-Dietmar Plentz und schmunzelt. „Es braucht immer eine neue Nuance, und ich mag es auch, neue Rezepte auszuprobieren.“

So war einst die Fototorte eine Sensation auf der Berliner Messe. „Wir waren damals die Vorreiter.“ Später gab ein Straußeneierlikor-Sahnetörtchen, ein Aloe-Vera-Brot, das Champagner-Roggenbrot oder das Gebäck „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.

Das neue Apfelbrot. Quelle: Robert Roeske

In diesem Jahr will Plentz mit „Martins Apfelbrot“ punkten. Dabei handelt es sich um ein Dinkelvollkornbrot, bestehend aus Dinkelvollkornmehl, Sauerteig, Hefe, Salz und Boskoop-Äpfeln aus Schmergow (Potsdam-Mittelmark). Der Bäcker nimmt Bezug auf das 500. Jubiläum der Reformation. „Auch wenn ich wüsste, dass die morgen Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“ Das sagte einst Martin Luther im 16. Jahrhundert – so entstand die Idee zu „Martins Apfelbrot.“

Schon lange hat er daran gearbeitet, dass auch in der Oranienburger Grünler-Bäckerei neulich ein Apfelbrot vorgestellt worden ist, sei Zufall, so Plentz am Freitag. Es habe auch mehrere Anläufe gebraucht, bis er mit dem Brot wirklich zufrieden war. „Am Anfang haben wir Apfelmus und Apfelsaft verwendet“, erzählt der Schwantener. Das habe aber alles nicht so richtig funktioniert. Gut zehn Anläufe habe er am Ende gebraucht.

Auch extra für die Messe kreiert: Krapfen mit einer Likorcreme. Die Firma „Scharfes Gelb“ aus Senftenberg liefert den Krapfeninhalt, eine Art Eierlikör.

Ines Ahrens mit den Likör-Krapfen. Quelle: Robert Roeske

Der Luther-Bezug wird sich auf der Messe aber auch in alter Technik widerspiegeln. Mit am Stand ist auch Peter Kurz vom Gutenberg-Universum in Velten. Er hat eine alte Presse mit am Messestand, mit der sich die dortigen Gästen spontan einen Bibelvers ausdrucken lassen können.

Die Messe beginnt am kommenden Freitag, zehn Tage lang ist die Bäckerei in der Brandenburghalle vertreten. Mit sechs Leuten ist das Unternehmen in Berlin vor Ort. Im Verkauf sind immer zwei Mitarbeiter tätig. Immer am Morgen um 6.30 Uhr geht es in Schwante los. „Es muss gepackt und vorbereitet werden“, sagt Verkaufsleiterin Ines Ahrens. Dann geht es nach Berlin, auch dort muss viel vorbereitet werden. Nach einem kleinen Frühstück geht es dann los. Um 18 Uhr schließt die Messe, dann geht noch eine gute Stunde für die Nachbereitung drauf. „Gegen 20 Uhr sind wir meist wieder in Schwante“, so Ines Ahrens.

Finanziellen Gewinn macht Plentz auf der Grünen Woche nicht. Aber die Messe sei stark imagefördernd, und viele Besucher schauen danach auch in Oberkrämer vorbei.

Von Robert Tiesler

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