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Oberhavel Drei Oberhaveler könnten bester Lehrer werden
Lokales Oberhavel Drei Oberhaveler könnten bester Lehrer werden
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00:23 16.05.2019
Paul Aurin vom Marie-Curie-Gymnasium ist einer der Nominierten. Quelle: Archiv
Oberhavel

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und Bildungsministerin Britta Ernst verleihen am Donnerstag, 23. Mai, in Potsdam erneut die „Brandenburgischen Lehrerinnen- und Lehrerpreise“. Nominiert sind im Land insgesamt 75 Lehrkräfte oder Lehrkräfte-Teams in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt. Mit dabei sind auch in diesem Jahr wieder Lehrkräfte aus Oberhavel. Es sind Paul Aurin vom Marie-Curie-Gymnasium in Hohen Neuendorf, Kerstin Mittmann, Oberschule „Adolph Diesterweg“ in Hennigsdorf und Gabriele Rohde vom Runge-Gymnasium Oranienburg.

Letztere, Englisch- und Deutschlehrerin, wurde von ihren Schülern vorgeschlagen. „Ihr Unterricht weckt das Interesse und die Begeisterung an der englischen Sprache und an anderen Kulturen, dient der Meinungsbildung, ist aktuell und humorvoll!“ Sie begeistere die Jugendlichen dafür, neue Dinge zu erleben, zu reisen, sich weiterzubilden, mutig, neugierig, ehrgeizig und aufgeschlossen zu agieren. Und sie schafft lebensprägende Erfahrungen mit internationalen Begegnungsprojekten wie dem deutsch-amerikanischen Austauschprogramm GAPP, heißt es in der Begründung. Mit der Zertifizierung von Gabriele Rhode als TOEFL-Testleiterin wurde die Schule Testzentrum dieses international anerkannten Sprachtests. Und mit der Auszeichnung als beste Schule Deutschlands im Wettbewerb Go four Goal konnte der hohe Anspruch ihres Fachs Englisch an ihrer Schule eindrucksvoll demonstriert werden

Praxislernen mit Kerstin Mittmann

Kerstin Mittmann von der Oberschule „Adolph Diesterweg“ habe das Praxislernen an der Schule eingeführt. „Sie plant die Praxismodule der Klassenstufen gemeinsam mit den Kooperationspartnern und führt regelmäßig zeitnahe Evaluationen mit allen Beteiligten durch.“ Die Erfahrungen könnten so in die Folge-Projekte einfließen. Besonders ihr lebensnahes Bewerbertraining sei beliebt, samt Vorstellungsgesprächen in realen Betrieben der Region.

Kerstin Mittmann helfe den Jugendlichen bei der Suche nach einem betrieblichen Praktikumsplatz und unterstütze vor allem Schüler, bei denen der notwendige Rückhalt in der Familie fehle. Sie sei eine in vielerlei Hinsicht außerordentlich engagierte Lehrerin.

Ein Lehrer der Zukunft

Paul Aurin, Mathematik- und Informatiklehrer, vom Marie-Curie-Gymnasium in Hohen-Neuendorf beschreiben Schüler, Eltern und Lehrkräfte als „Lehrer der Zukunft. Ein modernes Vorbild für Wissens- und Wertevermittlung, gepaart mit einem visionären Blick in die Zukunft, der den wichtigen Schritt der Digitalisierung begeistert und eigeninitiativ mit Leben erfülle und ideenreich umsetze.“

Was ihn außerdem auszeichnet: sein differenziertes Lern-Arrangement, individuelle Förderung über alle Leistungsstufen hinweg, erfrischende Dynamik und echte Teamarbeit. Seine Schüler sagen, Paul Aurin beweise, dass zukunftsorientiertes Lernen Spaß machen könne. Jeder lerne in seinem Tempo, am Ende seien alle auf einem Wissensstand.

Von Marco Paetzel

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