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Oberhavel Oberhavels Kreisbrandmeister Steffen Malucha hört auf
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Oberhavels Kreisbrandmeister Steffen Malucha hört auf

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15:01 26.10.2021
Der amtierende Kreisbrandmeister Steffen Malucha legt sein Amt im November dieses Jahres nieder.
Der amtierende Kreisbrandmeister Steffen Malucha legt sein Amt im November dieses Jahres nieder. Quelle: Foto: Bert Wittke
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In der Führung der Feuerwehren auf Kreisebene stehen Veränderungen an. Wie die Kreisverwaltung auf MAZ-Nachfrage bestätigte, wird der amtierende Kreisbrandmeister Steffen Malucha sein Amt niederlegen. „Am 30. November hat Steffen Malucha seinen letzten Arbeitstag“, erklärte Kreissprecherin Constanze Gatzke. Wer die Nachfolge übernimmt, steht noch nicht fest. „Die Stelle war bereits ausgeschrieben, Bewerbungsschluss war der 1. Oktober“, berichtete die Pressesprecherin weiter. Das Auswahlverfahren läuft aktuell noch.

Stellvertreter übernehmen den Posten vorübergehend

„Bis eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gefunden ist, wird Steffen Malucha von den beiden stellvertretenden Kreisbrandmeistern Gerd Ritter und Thomas Thielke vertreten.“ Nach der Bewerberauswahl durch den Landkreis wird zudem die offizielle Anhörung der Wehrführer der Städte und Gemeinden Oberhavels gemäß Brandschutzgesetz durchgeführt.

Steffen Malucha folgte im April 2017 auf seinen Amtsvorgänger Frank Kliem, der im Jahr zuvor aus persönlichen Gründen aus der Entlassung aus dem Ehrenbeamtenverhältnis gebeten hatte. Er habe „die erforderlichen Qualifikationen und Spezialkenntnisse für die neu geschaffene Stelle als hauptamtlicher Kreisbrandmeister und Sachbearbeiter für Bevölkerungsschutz“, so die Kreisverwaltung damals in einer Pressemitteilung.

Stelle des Kreisbrandmeisters wird ehrenamtlich bekleidet

Steffen Malucha bekleidete das Amt ehrenamtlich, hauptberuflich arbeitete er als Sachbearbeiter im Katastrophenschutz für die Kreisverwaltung. Der amtierende Kreisbrandmeister hatte nach Angaben des Kreises aus privaten Gründen den Wunsch nach beruflicher Veränderung angezeigt.

Im Juni 2017 wurde Steffen Malucha mit der Hochwasserlage in Leegebruch konfrontiert. Quelle: Ulrike Gawande

Ob Steffen Malucha wieder in seine Heimat Egeln in Sachsen-Anhalt zurückkehren wird, ist derzeit nicht bekannt. Mit zehn Jahren trat er der dortigen freiwilligen Feuerwehr in Egeln bei, wo er bis zum Verbandsführer ausgebildet wurde. Zudem bekleidete er dort bis 2012 den Posten des Wehrleiters.

Von Stefanie Fechner