Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberkrämer 1. Hospiz-Cup: Emotionen laufen lassen
Lokales Oberhavel Oberkrämer 1. Hospiz-Cup: Emotionen laufen lassen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
13:28 03.02.2020
Gemeinsam für den guten Zweck – das war das Motto am Sonntag in Eichstädt. Quelle: Robert Roeske
Anzeige
Eichstädt

Arm in Arm standen die Protagonisten des 1. Hospiz-Hallencups auf dem Parkett der Oberkrämerhalle in Eichstädt und sangen gemeinsam „You’ll Never Walk Alone“. Bei vielen stockte in diesem Moment der Atem, bei Bea Malanowski, eine der Hauptfiguren der Initiative „Wir für Euch“, entluden sich die Emotionen und es kullerten Tränen über ihr Gesicht. Eindrucksvoller hätte dieser spezielle Tag nicht enden können.

Bea Malanowski (M.) war überwältigt von ihren Emotionen am Sonntag. Quelle: Robert Roeske

Anzeige

„Mein Vater ist vor kurzem gestorben und bei der Beerdigung lief auch dieser Song. Ich wollte meine Tränen nicht verbergen“, beschreibt Bea Malanowski ihre Gefühle nach Turnierende. Zusammen mit ihrem Sohn Jerome, Yvonne Splitt, Christiane Tegge und Gründer Romano Bergling gehört Bea Malanowski zum harten Kern der Initiative „Wir für Euch“, die seit mehreren Jahren mit vielen Aktionen Spendengelder für das Oranienburger Hospiz sammelt.

Die Halle in Eichstädt war bestens gefüllt. Quelle: Robert Roeske

Nach diversen Freiluftevents veranstaltete die Gruppe zusammen mit der Märkischen Allgemeinen Zeitung als Medienpartner nun den 1. Hospiz-Hallencup. Sechs Stunden lang wetteiferten acht Teams um den stattlichen Wanderpokal, der vom Veltener Unternehmer Denny Pude gestiftet wurde. Und die Zuschauer nahmen die Veranstaltung bestens an, teilweise war kein Sitzplatz mehr frei in der Oberkrämerhalle. „Es ist immer wieder beeindruckend, wie viele Menschen sich engagieren und das absolut ehrenamtlich“, zeigt sich auch Bea Malanowski tief beeindruckt von der Unterstützung.

Ab 8 Uhr am frühen Sonntagmorgen standen viele fleißige Helfer parat. Quelle: Robert Roeske

Bereits um acht Uhr am frühen Sonntagmorgen standen knapp 20 Autos vor der Sporthalle, dutzende Helfer verwandelten anschließend innerhalb nur einer Stunde die Halle in einen Ort des Gemeinwohls. „Wahnsinn, was hier auf die Beine gestellt wurde. Ich bin tief beeindruckt und bin sehr stolz, ein Teil davon sein zu dürfen“, äußerte sich Steve Fekete aus Bergfelde erfreut, der mit seinem Team am Ende Platz vier belegte. „Was mich immer wieder freut ist, dass viele junge Menschen sich mit enorm viel Leidenschaft an unseren Aktionen beteiligen, da es ja immer heißt, dass gerade die Jüngeren sich kaum noch engagieren. Das ist bei unseren Aktionen absolut nicht der Fall“, weiß Bea Malanowski.

Acht Teams spielten am Sonntag für den guten Zweck. Quelle: Robert Roeske

Bei allem sportlichen Ehrgeiz stand aber die Spendenbereitschaft am Sonntag im Vordergrund – und die war einfach beeindruckend. Noch am Sonntagabend wurden die Erlöse des Tages ausgezählt: 4210,31 Euro kamen zusammen. „Das ist einfach nur überragend und macht mich sprachlos, mit solch einer Summe in das neue Jahr zu starten. Wir können uns nur bei allen bedanken“, sagt Bea Malanowski begeistert. Während Turniersieger TuS 1896 Sachsenhausen mit dem Pokal in der Hand auf dem Parkett feierte, lagen sich die Mitglieder der Initiative überglücklich in den Armen.

Von Knut Hagedorn

Auf dem nördlichen Berliner Ring kam es am Montagmorgen zu einem Unfall. Ein Opel kollidierte beim Einscheren nach dem Überholen mit einem Audi.

03.02.2020

Oberkrämer hat die Schallmauer von 12.000 Einwohnern durchbrochen. Besonders stark ist im Jahr 2019 Marwitz gewachsen. Dort sind 271 Leute hinzugekommen. Ein Blick in die Statistik.

31.01.2020

Nicht nur zwischen Vehlefanz und Eichstädt ist der Radweg-Lückenschluss angekündigt. Auch an der Perwenitzer Chaussee zwischen Vehlefanz und Wolfslake ist ein Radweg geplant. Doch der Baustart könnte sich verzögern.

30.01.2020