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Oberkrämer Abwassergebühren bei der Owa sinken – mobile Entsorgung wird aber teurer
Lokales Oberhavel Oberkrämer Abwassergebühren bei der Owa sinken – mobile Entsorgung wird aber teurer
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16:19 27.11.2019
Das Klärwerk in Wansdorf. Quelle: Andreas Kaatz
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Bötzow

5264 Kunden zählt der Trink- und Abwasserzweckverband „Glien“, für die meisten gibt es eine gute Nachricht: Die Verbandsversammlung hat Dienstagabend einer Gebührensenkung zugestimmt. Zumindest für die leitungsgebundene Entsorgung.

Mit der Betriebsführung hat der Zweckverband seit 1995 die Owa, die Osthavelländische Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung GmbH, beauftragt. Die Owa bewirtschaftet drei Zweckverbände, sechs Eigenbetriebe und führt einen Regiebetrieb in Sachen Abwasser. Das meiste Abwasser geht ins Klärwerk nach Wansdorf, so auch das aus den Glien-Gemeinden.

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Für die hat Owa-Chef Günter Fredrich jetzt die neuen Zahlen vorgestellt. In die neue Kalkulation ist auch der Gewinn aus Vorjahren eingeflossen, der an die Kunden weitergegeben wird. In den Jahren 2016/17 waren Mehreinnahmen von 385 900 Euro erwirtschaftet worden. Danach sinken für den Beitragszeitraum 2020/21 die Gebühren um 9 Cent je Kubikmeter Schmutzwasser, also von 2,93 Euro auf 2,84 Euro. Bei durchschnittlich 36 Kubikmetern Abwasser kommt somit eine kleine Entlastung auf die Bürger zu.

Anders sieht es bei der „mobilen Entsorgung“ aus. Das Beräumen der Klärgruben wird teurer. Es betrifft 317 Kunden, davon die meisten in Schönwalde-Siedlung, aber auch 37 in Bötzow. In diesem Bereich steigen die Gebühren von 5,37 Euro auf 7,98 Euro. „Die Preise für die Entsorgung sind von Jahr zu Jahr gestiegen“, begründet Günter Fredrich. Vor allem die Kosten für Kraftstoffe, zum Teil Maut und für die Gehälter der Fahrer, die ohnehin kaum zu finden sind, seien gestiegen.

Die Verbandsversammlung hat auch dem Wirtschaftsplan zugestimmt. Neue Kredite werden nicht aufgenommen, derzeit laufen noch Kredite über 1,9 Millionen Euro. Fredrich rechnet damit, dass sie Ende 2023 abgelöst sind. Für das kommende Jahr sind keine Groß-Investitionen vorgesehen. Mit 310 000 Euro schlägt die Verlängerung der Abwasserdruckleitung in Bötzow zu Buche. Außerdem steht Geld im Plan für die Sanierung des Kanalnetzes, für Reparaturen an Pumpen und für den Lückenschluss an einigen Stellen.

Zu dem seit Jahren guten Betriebsergebnis trägt im Speckgürtel auch das Bevölkerungswachstum bei, das bescherte der Owa und den Zweckverbänden mehr Kunden und ein effektiveres Arbeiten mit dem vorhandenen Leitungsnetz und dem Klärwerk. Seit 1995 ist der Anschlussgrad im Bereich des Glien-Zweckverbandes stark gestiegen, 1995 lag er bei Null, heute sind fast alle Haushalte angeschlossen.

Von Marlies Schnaibel

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