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Oberkrämer Manfred Endes neuer Roman erzählt von Emma
Lokales Oberhavel Oberkrämer Manfred Endes neuer Roman erzählt von Emma
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19:58 31.07.2019
Manfred Ende im Gespräch zu seinem neuen Buch „Emma“, das kürzlich erschienen ist. Quelle: Enrico Kugler
Bötzow

Von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr, wie es war. Emma hatte einen Unfall, ihr Bein musste amputiert werden. Ihre Kinder bringen sie in ein Altersheim. Dort wird die Situation der Frau aber immer unerträglicher.

„Emma“ spielt in den 70er-Jahren in der DDR. „Der Roman beschreibt den Zustand in einem Pflegeheim, wo die Bedingungen alles andere als gut waren“, erzählt Manfred Ende. Der 81-jährige Bötzower hat mit „Emma“ einen neuen Roman herausgegeben. „Er spielt hier in der Nähe, nicht weit weg.“ Näher will Manfred Ende das nicht ausführen, weil es für den Roman auch nicht die ganz große Rolle spielt. Klar ist aber, dass er die Geschehnisse so und so ähnlich miterlebt hat.

Denn „Emma“ erzählt ein Stück eigene Familiengeschichte, „auch wenn es sich nicht um eine vollständige Biografie handelt“, betont er. „Emma ist eine ältere Frau, eine Mutter und Oma. Sie war eine Landarbeiterin, die Mobilität war immer vorhanden.“ Bis zu dem im Roman beschriebenen Unfall.

„Emma“ von Manfred Ende. Quelle: Verlag

Manfred Ende ist es wichtig, eine Geschichte zu erzählen über das Zusammenleben von Alt und Jung, von Eltern und ihren Kindern. „Dass es im Grunde ideal ist, in einer Großfamilie zu leben.“ Er erzählt auch von den Zuständen, wie ein alter Mensch, der aber immer selbstständig war, nun behandelt werde wie ein Kind. „Es ist die Hilflosigkeit, die uns jederzeit passieren kann.“

Etwa anderthalb Jahre hat er an seinem Roman gearbeitet, der in der Edition Winterwork erschienen und in allen Buchläden oder Internetshops bestellbar ist. Wenn Manfred Ende schreibt, dann beginnt er mit einem Konzept. „Personen, Beschreibungen – das muss man schon machen.“ Dann beginne das eigentliche Niederschreiben des Romans.

Manfred Ende im Gespräch. Quelle: Enrico Kugler

Zunächst hat er 100 Bücher drucken lassen, die Hälfte davon sei schon vergriffen. Für Lesungen hat er jedoch nur wenig Zeit. Seine ehrenamtliche Tätigkeit bei der IG Metall, aber auch seine familiäre Eingebundenheit lasse ihm wenig Spielraum, sagt er. Dennoch hat er schon weitere Projekte im Hinterkopf. Als Nächstes könnte ein Kinderbuch folgen – damit kennt er sich aus, denn er hat einst schon viele Kinderhörspiele verfasst. Da er selbst auch Illustrator ist, könnte er die entsprechenden Bilder auch selbst beisteuern. Auch seine Cartoons will er noch mal in einem Büchlein rausbringen.

Manfred Ende: Emma. Edition Winterwork., 163 Seiten.

Von Robert Tiesler

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