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Oberkrämer Dorffest: Ein Hauch Grüne Woche
Lokales Oberhavel Oberkrämer Dorffest: Ein Hauch Grüne Woche
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01:16 29.08.2018
Ein Hauch Orient: Die Frauen vom Verein für orientalische Tanzkunst und Kultur gaben alles. Quelle: Robert Roeske
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Vehlefanz

Orientalische Tanzkunst, leckere Gerichte aus Syrien, irischer Country-Folk-Blues und Honig aus Kremmen – auf dem Dorffest Vehlefanz ging es international zu und es war ein bisschen wie auf der Grünen Woche. Eingeladen hatte der Feuerwehrförderverein St. Florian Krämer und sämtliche Vereine der Region waren gekommen, um sich zu präsentieren und vielleicht das eine oder andere Mitglied zu werben – vom FSG Vehlefanz bis zum 1. SV Oberkrämer. Auch die Vehlefanzer Amseln trällerten fröhlich mit. „Mit dem Fest wollen wir die Gemeinschaft fördern und das Dorfleben stärken“, sagt Regina Buresch (28) vom Feuerwehrförderverein.

Die SG Vehlefanz bot einen Fitness-Test an

„Haben Sie Lust, einen Fitnesstest zu machen?“, wurden Besucher am Stand der Sportgemeinschaft Vehlefanz (408 Mitglieder) angesprochen. „Na klar“, sagte sich Sandy Schürer (48) aus Leegebruch und legte am Ruderergometer los. „Der Rekord liegt bei 598 Meter in zwei Minuten“, sagt Matthias Senger vom Kreissportbund, der mal eben eine flotte Lage Liegestütze vorführte. Sandy Schürer darf sich fit nennen. Sie schaffte locker die 400 Meter, die der Sportbund für Frauen empfiehlt (500 Meter für Männer). Und während am Stand nebenan der Vehlefanzer Feuerwehrmann Marco Frey (30) die 300 Bratwürste und 300 Steaks brutzelte, legten die Frauen vom Verein orientalische Tanzkunst und Kultur Oberhavel einen Sexy-Bauchtanz hin.

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Zwölf Kuchen vom Heimatverein für den guten Zweck

Die verbrauchten Kalorien konnten die Tänzerinnen an Ständen wie von der Gemeinschaftsunterkunft Bärenklau wieder „aufforsten“. Syrische Asylbewerber hatten gekocht. Am Stand des Heimatvereins wurden Süßmäuler fündig. Zwölf Kuchen haben die Frauen gebacken. „Der Erlös kommt den Senioren vom altersgerechten Wohnen zugute“, freut sich Ortsvorsteherin Erika Kaatsch. Und bevor am Abend die „irische“ Band „five pints per mile“ loslegte, hieß es bei der Jugendfeuerwehr „Wasser marsch“. Das kam auch noch prompt von oben. Ein mächtiger Regenschauer sorgte kurz für Abkühlung.

Von Jeannette Hix