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Oberkrämer Drei neue Fahrzeuge für die Feuerwehr
Lokales Oberhavel Oberkrämer Drei neue Fahrzeuge für die Feuerwehr
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17:38 25.01.2019
Die Fahrzeug-Ausstattung der Feuerwehr in Oberkrämer wird in diesem Jahr noch moderner. Quelle: Julian Stähle
Oberkrämer

Es ist ein sehr großer Posten im 2019er-Oberkrämer-Haushalt: Die Gemeinde kauft gleich drei neue Feuerwehrautos. Sie sind für die Wachen in Bötzow, Marwitz und Vehlefanz bestimmt. „Das Geld dafür steht bereit“, sagte Ordnungsamtsleiter Dirk Eger im Sozialausschuss. 1,2 Millionen Euro gibt die Gemeinde Oberkrämer dafür aus. Das „HLF 20“ soll bereits in der kommenden Woche in Marwitz ankommen. „HLF“ steht für Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug. Im Laufe der Monate Februar und März sollen die beiden anderen Fahrzeuge ebenfalls schon ausgeliefert werden.

„Das ist eine super Leitung von unserem Hersteller“, so Dirk Eger. Dass die Lieferung in so rascher Reihenfolge möglich sei, sei nicht so selbstverständlich. Auch kündigte er an, dass es nicht für jedes der drei Fahrzeuge eine Einweihungsparty geben werde. „Wenn alle drei Autos da sind, dann werden wir einen Termin bekanntgeben.“

Alte Fahrzeuge kommen wahrscheinlich nach Kotun

Was aber passiert mit den alten Fahrzeugen? Verschrottet werden müssen sie keineswegs, dafür haben sie immer noch einen zu hohen Wert. Aber sie sollen verkauft werden. „Unsere Partnergemeinde Kotun ist daran interessiert, alle drei Fahrzeuge zu kaufen“, sagte Dirk Eger. In dem polnischen Ort werden die Autos gebraucht. „Wir haben einen Erlös in Höhe von 50 000 Euro eingeplant“, so der Chef des Ordnungsamtes.

Man habe sich beim Rechnungshof erkundigt, wie die Gemeinde in einem solchen Fall agieren könnte. Nicht möglich sei es, die Fahrzeuge zum symbolischen Preis von einem Euro nach Polen zu verkaufen. Allerdings könnten die Gemeindevertreter darüber entscheiden. Gebe es einen entsprechenden Beschluss, dann könnten die Feuerwehrfahrzeuge zum aktuellen Verkehrswert veräußert werden. Dadurch sei auch eine spezielle Ausschreibung mit einem anschließenden Verkauf zum Höchstgebot nicht nötig, so erläuterte Dirk Eger das Prozedere, das nun anläuft.

Von Robert Tiesler

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