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Oberkrämer Imkerverein kümmert sich um neue Robinie
Lokales Oberhavel Oberkrämer Imkerverein kümmert sich um neue Robinie
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18:47 26.11.2019
Viele Helfer packten bei der Baumpflanzung am Germendorfer Weg mit an. Quelle: Robert Tiesler
Bärenklau

Bärenklau blüht auf“, ist das Motto im Ortsteil von Oberkrämer. Am Sonnabend ist deshalb am verlängerten Germendorfer Weg ein neuer Baum gepflanzt. Die Robinie ist der Baum des Jahres 2020.

Seit 2006 gibt es die Baumallee am Germendorfer Weg – eigentlich nennt sie sich „Kinderallee“. „Das haben wir uns damals ausgedacht“, erzählt Bärenklaus Ortsvorsteherin Gundula Glatt. „Es konnten sich alle ab 2003 geborenen Kinder hier verewigen.“ Inzwischen stehen an der damals neu geschaffenen Allee 84 Bäume.

Vor einigen Wochen dann der Schock. Unbekannte machten sich an der Allee zu schaffen. „An den großen Bäumen war nichts, aber andere wurden teilweise umgeknickt, Pfähle wurden rausgezogen.“ Der Frust über diese Zerstörungswut war groß, die Polizei wurde gerufen. Es ging um eine Sachbeschädigung. „Keiner weiß, wer es war, aber wir haben jugendliche Rabauken im Verdacht“, so Gundula Klatt. Schnell war jedoch klar: Das muss wieder hergerichtet werden. Die Schilder sind inzwischen wieder dran, kaputte Bäume sind nachgepflanzt worden.

Viele helfende Hände. Quelle: Robert Tiesler

Im Auto hörte sie dann eines Tages einen Radiobeitrag darüber, dass die Robinie der Baum des Jahres 2020 sei. So kam die Idee, diesen Baum auch in der Germendorfer Allee zu pflanzen. Am Sonnabendvormittag fand die Pflanzaktion statt. Das Besondere an diesem Baum ist aber, dass diesmal kein Kind aus Bärenklau Pate ist, sondern ein ganzer Verein. Nämlich der Imkerverein Velten und Umgebung. Der Verein existiert seit 1947. Die Mitglieder kommen aus der ganzen Region, aus auch Bärenklau. Versammlungen der Gruppe finden unter anderem auch in Bärenklau statt. „Der Verein kümmert sich dann um den Baum“, sagte Ortsvorsteherin Gundula Klatt. „Wässern ist jetzt das A und O.“

Ulrich Kaniok vom Inkerverein brachte das Schild an. Quelle: Robert Tiesler

Für den Baum ist ein Loch gegraben worden, der Baum wurde dort rein gesetzt, und es folgten diverse Schichten mit Erde und Dünger, außerdem viel Wasser. Zudem sind an der Stelle auch Blumenzwiebeln gesetzt worden. Ulrich Kaniok, der Vorsitzende des Imkervereins, durfte dann das Schild am Pfahl anbringen.

Die Baumallee ist damit nach Aussage von Gundula Klatt erst mal ausgereizt. In Richtung der Siedlung könne an der Straße kein weiterer Baum gepflanzt werden, der Zugang zum Feld dahinter müsse offen bleiben.

Von Robert Tiesler

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