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Oberkrämer Kommunalwahl: Linke kämpft für weiterführende Schule
Lokales Oberhavel Oberkrämer Kommunalwahl: Linke kämpft für weiterführende Schule
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17:14 25.04.2019
Die Linke ist in Oberkrämer aktiv (Symbolbild). Quelle: Silas Stein/dpa
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Oberkrämer

Mit der Forderung nach einer weiterführenden Schule in Oberkrämer tritt Die Linke an. Der Landkreis Oberhavel habe keine adäquate Lösung, sagt Sebastian Wolf, der Vorsitzende der Partei im Ort. Erst- und Zweitwünsche von Oberkrämers Kindern seien obsolet. Sie kämen dahin, wo „Restplatz“ sei. Außerdem fordert Die Linke mehr kommunale Wohnungen in Oberkrämer. Menschen mit geringem Einkommen könnten sich in der Gemeinde nur schwer ansiedeln oder müssten wegziehen. „Insbesondere der nachwachsenden Generation aus Oberkrämer, die das Elternhaus verlassen will, bietet unsere Gemeinde wenige Möglichkeiten“, so Sebastian Wolf.

Auch die Ausrüstung kommunaler Gebäude mit Solaranlagen und Speichertechnik hat Die Linke auf der Agenda. Außerdem ein neues Verkehrskonzept. Der Zustand der Landesstraße 17 müsse verbessert werden. Dazu gehöre auch eine bessere Erschließung für den Radverkehr. Auch der Busverkehr müsse sich verbessern.

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Mit sechs Personen tritt Die Linke in Oberkrämer zur Wahl des neuen Gemeindeparlamentes an. Zur Wahl stellen sich am 26. Mai Patrick Zechel, Josefine Wolf, Nicole Woywode, Carsten Schneider, Sebastian Wolf und Wolfgang Buhle. Nicht mehr dabei ist der jetzige Fraktionsvorsitzende Günter Franke.

Außerdem tritt Die Linke in Oberkrämer bei der Wahl für drei der sieben Ortsbeiräte an. Für Eichstädt ist Josefine Wolf am Start, für Vehlefanz Carsten Schneider und Patrick Zechel und für Schwante Nicole Woywode. In Bötzow, wo Günter Franke bis Ende Mai Ortsvorsteher ist, wird Die Linke nicht mehr vertreten sein.

Von MAZonline