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Oberkrämer Auf der Suche nach dem besten Weihnachtsbaum
Lokales Oberhavel Oberkrämer Auf der Suche nach dem besten Weihnachtsbaum
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18:12 13.12.2019
Martina und Klaus Sternsdorf haben sich in Neu-Vehlefanz ihre Nordmanntanne selbst geschlagen. Quelle: Robert Tiesler
Neu-Vehlefanz

Jetzt beginnt die heiße Phase bei der Suche nach dem richtigen, besten und schönsten Weihnachtsbaum. Martina und Klaus Sternsdorf aus Schildow haben ihren Baum schon entdeckt. Sie sind zum Krämerwaldhof nach Neu-Vehlefanz gefahren. „Wir waren schon im vergangenen Jahr hier“, erzählt Martina Sternsdorf.

Ihr Mann setzt die Säge an, und sie hält den Baum fest. Eine Nordmanntanne soll es sein. „Weil sie am besten aussieht, wir haben hier keine fünf Minuten gesucht“, sagt der Schildower. Er beginnt zu sägen, aber das ist gar nicht so einfach. „Ich rutsche dauernd ab“, ruft er. Es dauert gute zwei Minuten, dann ist es geschafft. „Die Nordmanntanne ist gut haltbar“, sagt Martina Sternsdorf. Im vergangenen Winter stand der Baum bis zum 10. Januar, und er habe gut durchgehalten.

Die Nordmanntanne ist auch in diesem Jahr der große Hit. „Die ist nach wie vor am beliebtesten“, bestätigt Vincent Köhler. Der 29-Jährige betreibt mit seiner Familie den Krämerwaldhof in Neu-Vehlefanz. Zum ersten Advent startete dort der Verkauf. Seit diesem Wochenende ist nun täglich bis zum 23. Dezember geöffnet. „Wir haben schon einen ganz guten Zulauf“, sagt er. Der Verkauf in der Straße Am Krämerwald 13 befinde sich im vierten Jahr. Neben der Nordmanntanne gibt es dort auch Blaufichten und Serbische Fichten. „Rechnet man alle Pflanzen zusammen, sind es etwa 10.000, die hier stehen“, sagt Vincent Köhler.

Vincent Köhler betreibt den Hof. Quelle: Robert Tiesler

Die Bäume auf dem Hof sind unterschiedlich alt. Je nachdem wie viele Bäume von den verschiedenen Sorten verkauft worden sind, wird später nachgepflanzt. 2012 begann Köhler, den Hof zu bepflanzen. Welchen Baum die Kunden absägen, entscheiden sie ganz alleine. „Sie dürfen sich alle Bäume nehmen ab einer Größe von etwa 1,20 Metern.“ Ein Netz ist inklusive, für den Baum gilt ein Festpreis. „Die Leute können sich bei uns eine Säge ausleihen, und dann geht es los.“ Hin und wieder komme es vor, dass ein Mitarbeiter helfen müsse – aber nur sehr selten. „Die Aktion hier ist ja das Selberschlagen, deshalb wissen die Leute, wie das hier abläuft.“ Klar sei, dass keiner ohne Baum den Hof verlasse.

Weihnachtsbaumschlagen auf dem Krämerwaldhof in Neu-Vehlefanz. Quelle: Robert Tiesler

Ute Bergmann aus Hennigsdorf ist ebenfalls erfolgreich. Sonst war sie mit ihrer Familie immer bei einem Baumarkt, um einen Baum zu kaufen. „Aber hier sind sie ja besonders frisch, und das Konzept gefällt uns.“ Zudem sei es gerade am Wochenende ein schöner Familienausflug. Immerhin ist dort auch ein Lagerfeuer, und Gegrilltes gibt es auch. „Aber die Sägen sollten schärfer sein“, sagt Ute Bergmann.

Von Robert Tiesler

Wo kann man sich in Oberhavel den Weihnachtsbaumbaum selbst schlagen? Bis zum 23. Dezember ist das in verschiedenen Orten möglich. Hier ist die Liste mit den Öffnungszeiten.

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