Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberkrämer Der neue Physiotherapeut kümmert sich vor allem um Kinder
Lokales Oberhavel Oberkrämer Der neue Physiotherapeut kümmert sich vor allem um Kinder
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:50 16.05.2019
Physiotherapeut Martin Büttner im Bewegungsraum in Schwante. Quelle: Enrico Kugler
Schwante

Eigentlich wollte Martin Büttner Sport-Physiotherapeut werden. Aber dann kam alles ein wenig anders. Inzwischen beschäftigt sich der Schwantener in seinem Job viel mit Kindern. Seit Anfang Mai arbeitet der 37-Jährige im Physiowerk von Phillip Blumberg in der Schwantener Dorfstraße 19a.

Zu ihm kommen Babys mit Schiefhals, Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder Asymmetrien, mit Hüft- oder Fußproblematiken oder Beschwerden am Rücken. Aber auch Schlaganfallspatienten kann er behandeln. Er könne mit seiner Erfahrung und seinem Blick auf die Patienten auch Kinderärzten helfen.

Seit 2007 arbeitet er in seinem Beruf. In einem Praktikum hat er zuvor viel mit Kindern zu tun gehabt, und da merkte er, dass das sein Ding ist. Acht lange lang arbeitete er in der Berliner Praxis für Kinderphysiotherapie von Dagmar Siebold. Von ihr habe er sehr viel gelernt. Dort sei auch sein Grundstein gelegt worden für die Kinder mit Kindern. Später wechselte er in das Zentrum für Kindesentwicklung in Berlin. „Da habe ich dann umfassend Kinder begleitet und viel von Kollegen gelernt“, sagt er. Auch für die Diagnostik war er dort zuständig.

Martin Büttner (r.) und Phillip Blumberg. Quelle: Enrico Kugler

Als er mit seiner Familie von Berlin nach Schwante gezogen ist und Philipp Blumberg seine Praxis Anfang des Jahres eröffnet hatte, da wurde er hellhörig. „Wir haben einen Termin ausgemacht, uns kennengelernt, und ich finde, wir passen gut zusammen.“ Nicht nur, weil die beiden Männer am selben Tag Geburtstag feiern.

Gemeinsam haben sie bereits überlegt, wie sie weiter arbeiten und was sie sich noch anschaffen wollen. Das Team im Physiowerk könnte sich in nächster Zeit weiter vergrößern. „Wir wollen ein Galileo-Gerät installieren.“ Damit lassen sich Bewegungsabläufe trainieren. Gerade bei neurologischen Patienten sei dies ein gutes Angebot. „Außerdem ist es mein Wunsch, mit Logopäden und Ergotherapeuten in Kontakt zu treten“, sagt Martin Büttner. Somit sei eine noch bessere Behandlung der Patienten möglich. „Es ist ja immer gut zu wissen, wo sie hingehen.“

Gerade kümmert er sich zudem um eine Osteopathie-Ausbildung. Das alles mache ihm großen Spaß, und das merkt man ihm auch an, wenn er davon erzählt. „Ich bin sehr euphorisch“, sagt er und lächelt. „Leidenschaft ist mir wichtig. Was ich mache, mache ich, weil ich das gern möchte.“ In seiner Freizeit kümmert sich Martin Büttner um seine Familie, er hat mit seiner Frau drei Kinder. „Ich bin Volleyballer und habe eine große Leidenschaft für Beachvolleyball“, erzählt er. Das sei ein guter Ausgleich. Dass sein Arbeitsort nun auch in seinem Wohnort liegt, sei hervorragend. „Es ist ein Traum, hier zu sein.“

Von Robert Tiesler

Wer kann am besten Rezitieren? An der Vehlefanzer Nashorn-Grundschule am Mittwoch ein entsprechender Wettbewerb statt, an denen sich die Kinder der klasse 1 bis 4 beteiligten.

15.05.2019

Auf der A10 war in der Nacht zu Mittwoch ein Geisterfahrer unterwegs. Zeugen meldeten ihn, als er zwischen dem Dreieck Havelland und Falkensee unterwegs war.

15.05.2019

Ein Anwohnerin aus Schwante hat am Dienstagabend auf ihrem Nachbargrundstück im Gartenweg zwei fremde Männer bemerkt, die sich ander Jalousie der Terrassentür zu schaffen machten. Als die Unbekannten die Frau bemerkten, flüchteten sie.

15.05.2019